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| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
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| Saturnpflanzen Tierkreiszeichen: Steinbock, Wassermann Metall: Blei Duft: Zypresse, Quitte Dem Saturn untersteht die Wurzelbildung. Als "Hüter der Schwelle" bildet er die Grenze zu den Planeten Uranus, Neptun und Pluto, denen nur relativ wenige Pflanzen zugeordnet werden. Viele Geriatrika haben einen Bezug zum Saturn; außerdem langlebige Pflanzen; erdgeschichtlich weit zurückreichende Pflanzen wie auch solche, die im Extremklima überdauern und auch gerne auf radiästhetisch gestörten Plätzen wachsen; schattenliebend; Wurzelbetonung; häufig giftig; Halluzinogene; die Blüten sind oft düster, dunkel-violett, schmutzige Brauntöne; oft gekrümmter Wuchs; wider die natürlichen Rhythmen wachsend; immergrün. Zu den Saturnpflanzen gehören u.a.: Alpenveilchen (Venus, Mond), Alraune (Jupiter), Attich, Bärlapp (Merkur), Bambus (Mond, Jupiter), Bartflechte (Jupiter), Bilsenkraut (Mond, Neptun), Beinwell (Jupiter), Christophskraut (Mond, Merkur), Christrose (Mars), Efeu (Sonne, Merkur), Eibe (Pluto), Einbeere (Jupiter), Eisenhut (Mars, Pluto), Fichte (Sonne), Fliegenpilz (Uranus), Hafer (Merkur, Sonne), Haselwurz (Mars), Herbstzeitlose (Venus), Holunder (Mond), Isländisch Moos, Kiefer (Venus), Mutterkorn, Olivenbaum (Sonne), Patchouli (Mond), Peyotl (Uranus), Quecke (Venus), Schachtelhalm (Mond, Merkur), Tanne, Thuja (Mond), Tollkirsche (Mond), Ulme (Merkur), Wegwarte (Jupiter, Sonne), Weihrauch (Sonne), Wein (Sonne), Zaunrübe (Jupiter), Zypresse (Sonne, Pluto). Bis zur Entdeckung der transsaturnalen Planeten, galt Saturn als die zwielichtigste unter den sieben kosmischen Grundkräften, als der Herr der Einschränkungen und Prüfungen, aber auch der Metaphysik. In diesem Sinne entspricht er der Berufung, der wir zu folgen haben, um Unglück zu vermeiden. Erst wenn wir uns dieser Berufung verweigern, macht sich sein Einfluß wirklich unangenehm bemerkbar. Einerseits verkörpert Saturn den Fall des Geistes in die Materie, andererseits heißt er auch "Lichtbringer". Dem entspricht unsere Fähigkeit zur Erkenntnis, mit deren Hilfe wir unsere materiellen Grenzen überwinden können. Eine Reihe saturnaler Pflanzen zeichnen sich auch durch eine bewusstseinsverändernde Wirkung aus (z.B. Fliegenpilz, Peyotl). Dem Saturn entspricht auch das Alter, der Tod (auch der Initiationstod) und alles Dauerhafte. Im menschlichen Körper unterstehen ihm damit vor allem die Milz (Todesprozesse), die Knochen, alle chronischen Krankheiten sowie alle mineralisierenden oder verhärtenden Krankheiten (MS, Sklerose, Steinbildung). Dieses saturnale mineralische Prinzip finden wir in Pflanzen wie Schachtelhalm oder Bambus mit hohem Kieselsäuregehalt wieder. Kieselsäure stimuliert die Abwehr, strukturiert bei entzündlichen Haut- und Schleimhauterkrankungen, strafft und reinigt das Bindegewebe und verbessert den Lichtstoffwechsel zwischen Zellen. Außerdem brauchen die Pflanzen Kieselsäure für ihre Aufrichtekraft (Streben zum Licht); therapeutisch nutzt man diese Wirkung vor allem bei Wirbelsäulen- und Knochenleiden, aber auch bei psychischen Problemen, denn Kieselsäure hilft auch bei Erschöpfung und Depression - besonders gut, wenn ergänzend Sonnenpflanzen verwendet werden. Als Verkörperung des Winters und der Unterwelt ist Saturn mit Totenkulten verknüpft. Friedhofspflanzen wie Efeu, Wacholder, Eibe oder Zypresse werden alle dem Saturn zugeordnet. Gemeinsam ist ihnen neben ihrer Düsterkeit, daß sie alle immergrün sind, also dauerhaft der dunklen Jahreszeit trotzen. Dies ist auch ein Kennzeichen für ihre solare Natur, denn sie zeigen, daß die Tore der Unterwelt niemals ganz verschlossen sind. Als Heilmittel dienen immergrüne Pflanzen ausnahmslos zur Behandlung von Altersleiden sowie chronischen und/oder kalten Erkrankungen. Ähnliches gilt für wurzelbetonte Heilpflanzen, denn der unterirdische mineralische Pol der Pflanze untersteht ebenfalls dem Saturn. :Kräuterfrau:
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . |
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| Saturnpflanzen nach Nicholas Culpeper: Zitat:
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