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| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| Marspflanzen Tierkreiszeichen: Widder, Skorpion Metall: Eisen Duft: Senf, Knoblauch Mars verkörpert Willensstärke, Widerstandskraft, Triebhaftigkeit und Aggression als Willensimpuls zum Überleben. In der Antike verehrte man ihn als Kriegsgott Mars/Ares; auch die Göttin Athene und Helden wie Herakles oder Siegfried der Drachentöter zeigen marsianische Elemente. Entsprechend ihrem himmlischen Abbild sind viele Pflanzen des Mars mit ihren Stacheln, Dornen oder Brennhaaren ebenfalls recht wehrhaft (Disteln, Weißdorn, Brennessel). Widerstandsfähige Pflanzen; leichte Giftbildung (dann meist auch Zuordnung zu Saturn und transsaturnalen Planeten). Einige sind hautreizend oder blasenziehend (Bärenklau, Giftsumach, Seidelbast). Brennend und scharf ist die Geschmacksrichtug vieler Marspflanzen (Rettich, Knoblauch, Meisterwurz); Rottöne dominieren (Aronstab, Gauchheil, Kaffeebohne). Manche Marssignaturen wie Stacheln sind als Schutzsignatur zu verstehen. Einige Pflanzen wirken antibiotisch und antiviral (oft auch Mond, Sonne). Mars ist die niedrige Oktave des Pluto und ergänzt Merkur und Saturn. Zu den Marspflanzen gehören u.a.: Aronstab, Benediktenkraut (Sonne), Berberitze (Jupiter, Sonne), Brennessel (Venus), Brombeere (Venus), Christrose (Uranus), Echinacea (Sonne), Eisenhut (Saturn, Pluto), Eisenkraut (Venus, Jupiter), Eleutherokokkus (Uranus), Gauchheil (Sonne), Giftsumach (Uranus), Kaffee (Mond), Kapuzinerkresse, Kermesbeere, Knoblauch (Mond), Mahonie (Saturn, Sonne), Meerrettich, Meisterwurz (Sonne), Rettich, Rose (Venus, Merkur), Sanddorn (Sonne, Uranus), Schlehe (Mond, Saturn), Schöllkraut (Sonne), Seidelbast, Silberdistel (Mond, Sonne), Stechpalme, Stinkasant (Uranus, Mond), Thymian (Sonne), Wacholder, Weißdorn (Mond), Zaunrübe (Saturn, Jupiter). Da auch Giftstoffe den Pflanzen zur Abwehr dienen, sind Giftpflanzen wie z.B. der Eisenhut häufig dem Mars unterstellt (vor Entdeckung der transsaturnalen Planeten unterstanden alle Giftpflanzen Mars und/oder Saturn). Nicht alle Marspflanzen sind also wohltätig und Vorsicht ist bei manchen durchaus angebracht. Dennoch sind die meisten Pflanzen des Kriegsgottes relativ ungiftig und ihre Anwendungsgebiete gehören zu den wichtigsten in der Heilkunde: Einerseits stärken viele die Abwehr und die Lebens- bzw. Willensenergie (Schlehe, Eleutherokokkus, Echinacea); manche Marspflanzen fördern auch die Gallentätigkeit (Galle ist das Organ des Willens; Disteln, Schöllkraut). Andererseits schützen sie den Körper vor Toxinwirkungen, bzw. leiten diese aus dem Körper aus (allg. Stachelsignatur zur Entgiftung), daher die Anwendungen bei chronischen Stoffwechselerkrankungen mit Erschöpfung, Rheuma, Gicht, Allergien oder Hautleiden. Ergänzend eignen sich für Entgiftungsrezepte Pflanzen der Venus und Sonne oder des Merkurs. Manche Marspflanzen hängt man noch heute als schutzmagisches Amulett gegen Verhexung und Seuchen über die Tür, beispielsweise die Silberdistel, die mit ihrem animalischen Geruch (heißt auch Eberwurz) und ihrem Dornenkranz die Vitalität des Mars verkörpert. Sie enthält antibiotisch wirkende Stoffe - die volkstümliche Verwendung als Schutzamulett ist also durchaus begründet. :Kräuterfrau:
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . |
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| Sammelndes Gropfemöpf Registriert seit: 03.02.2007 Alter: 53
Beiträge: 21
| WHOW!!! kann ich da nur sagen. Ich bin sehr beeindruckt von den vielen Informationen Arianna Kräuterfrau. Habe sie zwar erst nur "quergelesen", werde mich aber am WE hinsetzen und genauer lesen. Toll. Danke.
__________________ Behandle jedes Wesen so, wie Du selber behandelt werden möchtest |
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| | #3 (permalink) | |
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| Marspflanzen nach Nicholas Culpeper: Zitat:
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