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Bücher über Heidentum, Esoterik etc. Bücher über Religion, Glaube und Esoterik im weitesten Sinne. Magie und Spiritualität

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Alt 16.05.2007, 21:44   #21 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
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Ich habe keine "Abwehrhaltung" gegen christliche Religion. Sie interessiert mich bloß einfach nicht.

Wenn es um Kelten gehen soll, meinetwegen selbst auf inselkeltische / altirische Quellen reduziert (wo ja schon die Diskussion anfängt, ob und wie weit das überhaupt keltisch ist), dann gibt es eine ganze Mengen Themen und Aspekte aus den entsprechenden Sagen und Mythen, die man in so einem Buch vielleicht erwarten würde... es taucht aber meines Wissens nix davon auf.
Der Titel klingt natürlich erst mal toll keltisch, ist aber, wie gesagt, ein spezieller Begriff aus dem frühmittelalterlichen irischen Christentum. Das ist deshalb nicht schlecht oder doof oder was auch immer, aber es hat eben nicht so furchtbar viel mit Kelten zu tun, abgesehen davon, dass es halt zwei gälische Wörter sind.

Mehr wollte ich dazu gar nicht sagen. Mich interessiert diese Sorte Bücher nicht, mir ist das auch letztlich egal... Es ist halt manchmal etwas anstrengend, dass die Leute, die solche Bücher gelesen haben, einem dann erzählen wollen, was sie alles über die Kelten wissen, und "das ist aber so, das stand in dem Buch da"... na ja.
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Alt 16.05.2007, 22:56   #22 (permalink)
Forums Oma
 
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Wobei glaube ich, nicht unterstellt wird, dass du, Cara Faye zu dieser Sorte Leute gehörst....
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Alt 16.05.2007, 23:04   #23 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
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Nöö, das war eine ganz allgemeine Aussage, so mit Blick auf meine Erlebnisse in den letzten ca. 10 Jahren Ich werd' da halt mittlerweile manchmal schnell ein bisschen ungeduldig, obwohl es ja immer wieder vorkommt, dass Leute das Thema komplett neu für sich entdecken, die können ja nix dafür.
Also, am besten nichts persönlich nehmen, wenn ich zum Thema Kelten + Esoterik etwas von mir gebe.
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Alt 17.05.2007, 12:34   #24 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Vielleicht sollte man in dieser Richtung, also was das Wort keltisch eigentlich bedeutet, etwas gelassener sehen.
Der Autor scheint ja irischer herkunft zu sein, soviel ich jetzt weiß, also hat er doch sicher einige "keltische" Lebensweisen von seinen Ahnen übernommen. Wenn er nun dieses Buch mit seinen Ansichten herausbringt und den Begriff keltisch verwendet ist es doch in Ordnung. Ob das nun für den einzelnen was bringt sei dahingestellt.
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Alt 17.05.2007, 14:25   #25 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
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Zitat:
Zitat von Nenya Beitrag anzeigen
Vielleicht sollte man in dieser Richtung, also was das Wort keltisch eigentlich bedeutet, etwas gelassener sehen.
Was hat das mit "gelassener sehen" zu tun? Ich kann auch dahergehen und sagen, ich nenne jetzt alles, was 4 Beine und ein braunes Fell hat, einen Hund, auch wenn andere Leute vielleicht Hamster, Katze, Kuh, Schaf oder Ziege dazu sagen... hey, man kann es doch gelassen sehen, ich finde, Hund klingt toll, das passt schon.

Das ist eben genau die wischi-waschi-Einstellung, die immer auf Kritik stoßen wird (und dann wird automatisch gejammert, dass andere Leute ja so böse und engstirnig sind). Natürlich gibt es auch unter Historikern und anderen Wissenschaftlern genügend Diskussionen darüber, was "keltisch" ist und wie man das definiert... aber daraus lässt sich noch lange nicht ableiten, dass man einfach alles "keltisch" nennen kann, wie es einem gerade gefällt

Und inwieweit irisch = keltisch ist, ist nämlich eine Frage, die sich gar nicht so leicht beantworten lässt. Zumal es "die" keltische Lebensweise nicht gibt. Wie StarFire und scréachóg weiter oben schon sagten, es lässt sich einigermaßen detailliert feststellen, was im archäologischen oder sprachlichen Sinne keltisch ist, aber über Lebens- und Denkweisen sagt das noch sehr wenig aus. Klar, gerade deshalb sind natürlich der Phantasie Tür und Tor geöffnet. Ich kann mir auch irgendeinen Kram zusammenschreiben, was meine schottische Oma so getan und getrieben hat und kann das als original keltische mystisch geheime gälische Magie und Weisheit verkaufen. Würde sogar sicher ganz erfolgreich sein...
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Alt 17.05.2007, 15:00   #26 (permalink)
Feenfreundin
 
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Ha, Nachtwölfin

deine Worte der individuellen Bezeichnung lassen sich auf alles anwenden was irgendwie definiert werden könnte und genauso gut auf das "christliche" übertragen (auch wenn dich das vielleicht nicht interessiert: alles was Flügel hat ist noch keine Taube). Genau WEIL das Christentum - wie viele weitere "neueren" Glaubensrichtungen - soviele Anteile anderer alter Völker und Glauben übernommen bzw. abgewandelt hat. Schon alleine die massige Anzahl an heidnischen Feiertagen, die die Kirche übernommen hat. Diese begeht jeder auf seine Weise, mit unterschiedlichem Hintergrund - die Gedanken sind frei.

In dem Buch tauchen deshalb keine der erhofften Sagen und Mythen auf, weil es um Liebe und Freundschaft geht und dem Kreislauf des Lebens. Wieviel davon nun original DAS keltisch oder sonstwas ist war mir persönlich beim Lesen nicht das Wichtigste. Für mich hat der Hintergrund des Keltentums (die Bezeichnung, der Rahmen) da gut hineingepaßt, ob es nun 100%ig stimmig ist oder nicht - es war einfach ein Glücksgriff in der passenden Zeit meines Lebens.

Was nachkommt, wie es ist, wenn ich es noch einmal lese und mich vielleicht genausoviel mit dem wahren Keltentum auseinander gesetzt habe, werde ich sehen. Vielleicht mit dem Hintergedanken an diese Beiträge hier.

Interessant festzustellen, das gerade bei dem Buch die Geschmäcker und Erwartungen sehr auseinander driften, hätte ich beim Posten nicht so gedacht. Sicher werd ich nicht irgendwas herstellen und sagen das und dort und da steht aber so und sowas deshalb bin ich nicht hier.
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CaraFaye


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Alt 28.05.2007, 00:14   #27 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Zitat:
Zitat von CaraFaye Beitrag anzeigen
Ich hab da jedenfalls ne große Akzeptanz zu allen Glaubensrichtungen (wie auch zu vielem anderen - eben ne Einheit mit allem was IST). Was "meine" Wahrheit betrifft, zieh ich mir überall das treffende raus. Den "Urglauben" an sich.....

Ja Cara , da kann ich dir nur beipflichten,
den Urglauben, den Ursprung allens gilt es zu erkennen. Die Dinge die Menschen dann daraus gemacht haben , wo anstelle des Glaubens Gier und Macht getreten sind, stehen zur Aufarbeitung an. ( und die christliche Religion ist da sicher keine ausnahme)

SeidGesegnet
Rogulan
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Alt 28.05.2007, 11:36   #28 (permalink)
Feenfreundin
 
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Beiträge: 44
danke Rogulan

Mir ist zu unserem Thema "zuviel Christentum in diesem Buch" bzw. allgemein sollte man mit der Bezeichnung "keltisch" besser aufpassen, beim googeln was entgegengesprungen, ich hab es mal in folgendem Text markiert:

Keltisches Heidentum

Das alte keltische Heidentum war eine eigene eigenständige Religion, das neue keltische Heidentum heutzutage ist ebenso eine Religion und ein Kult wie auch eine Weltanschauung. Über den alten keltischen Glauben sind nur wenige Fragmente in antiken Schriften von Tacitus, Strabo und Plutarch vorhanden, die um Christi Geburt oder kurz danach aufgeschrieben wurden. Danach sind Druide Bestandteil und Ritualleiter der Priesterkaste. In der mündlichen Überlieferung spiegeln sich Mythen hauptsächlich in alten christlichen Schriften in Deutschland, Irland und Wales wieder. In Deutschland sind als Götter der Kelten hauptsächlich Herecuna, Cissionios, Rosmerta aus Inschriften bekannt. Im Zuge des Neopaganismus lebte die keltische Religion seit etwa 1960 wieder auf (siehe Wicca) und es werden neben den historischen Gottheiten auch jene walisischer oder iroschottischer Abstammung (wie etwa Lug) verehrt. Die heutigen religiösen Gemeinschaften sind meist in Form einer heidnischen Ordensgemeinschaft organisiert. Eine grobe Schätzung allein der Priester beläuft sich weltweit auf sicher über 10.000 aktiv praktizierende in fast allen Ländern der Erde (Quelle: OBOD 2005). Regelmäßige Treffen wie der offene, im zweijährlichen Rhythmus stattfindende Heidentag sorgen auch für öffentliche Beachtung und Schlagzeilen. Im internationalen Austausch werden gemeinsame Liturgien, sowie gemeinsame Regeln erarbeitet.
Quelle: wikipedia Paganismus

Einer meiner Gedanken ist: es gibt zur Zeit des "akuten Beginns des Christentums" wohl viele "Vermischungen" und auch "Verfälschungen". Mach neu aus alt, bzw. erkläre irgendwas durch irgendwie schon dagewesenes, nur gib ihm neue Namen und Inhalte. Wir wissen ja sehr gut was durch "falsche" Übersetzungen allein schon angerichtet werden kann, und dann noch die (persönlichen) Werte der jeweiligen Schreiberlinge...



Ich beschäftige mich übrigens momentan mit wirklichen keltischen Büchern über die Kultur und Geschichte der Kelten... um nicht noch weiter unwissentlich irgendwas daherzuschreiben wovon ich keine wirkliche Ahnung hab
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Archimedes
CaraFaye ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2007, 20:28   #29 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
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Aha, und was hat ein Wikipedia-Zitat über Paganismus nun für einen Aussagewert in Bezug auf historische keltische Kulturen? Ich habe weiter oben schon zu erklären versucht, was es mit der Definition des Begriffs "Kelten" auf sich hat, aber ist ja wurscht...

Zitat:
Zitat von CaraFaye Beitrag anzeigen
Ich beschäftige mich übrigens momentan mit wirklichen keltischen Büchern über die Kultur und Geschichte der Kelten... um nicht noch weiter unwissentlich irgendwas daherzuschreiben wovon ich keine wirkliche Ahnung hab
Ja, tu mal, und dann wirst du in ein paar Monaten eh wahrscheinlich verstehen, was ich meine.
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