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Bücher allgemein Bücher, die ihr gerne lest. Buchtipps abseits von Fachliteratur.

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Alt 09.09.2007, 00:25   #1 (permalink)
Zaubein
 
Benutzerbild von Ajana rincewind
 
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"Alte Bücher"

ich bin gerade so richtig melancholisch-

beim suchen nach einem Buch stoße ich in unserem Regal auf ein kleines rotes Büchlein .
Ohne Aufdruck. Auf dem ersten Blick sieht es aus wie ein Notizbuch.
Ich schlage es auch - und was für einen Schatz habe ich gefunden.
Hand in meiner HAnd
Deutsche Liebesgedichte
ausgewählt von Dr.Gerhard Steiner
Ein kleines Bändlein mit deutschenLiebesgedichten aus vielen Jahrhunderten.
erscheinungsdatum 1944 Auflage 800 Stück. Staatsdruckerei Riga.
So viel Leid und Grausamkeit in diesem Jahr und doch hat sich jemand seine Sehnsucht bewahrt und sie in einem Buch Gestalt gegeben.
rincewind
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Alt 16.09.2007, 15:55   #2 (permalink)
die Seelenreisende
 
Benutzerbild von Brigida
 
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Ich habe auch ein paar alte Bücher.
Auf dem Flohmarkt erworben. Ich will sie hier nicht alle erwähnen.
Aber so wie du in dem roten Büchlein einen unerhofften Schatz entdeckt hast, so geht es mir zum Teil mit meinen.
Ich hatte da einen Roman gelesen: Wir Fahren den Tod, der von der Schlacht bei Verdun im 1. Weltkrieg handelt. Dieser Roman steht dem Buch "Im Westen nichts Neues" keineswegs nach. Sehr eindringlich, sehr bedrückend wird hier die Sinnlosigkeit des Krieges beschrieben.
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Draußen ist, was ich drinnen lebe,
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Rilke
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Alt 16.09.2007, 16:23   #3 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
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Oh, ich liebe alte Bücher, vor allem uralte wissenschaftliche Werke, und ich gehe z.B. sehr gern durch die Second-Hand-Buchhandlungen in Edinburgh, da gibt es oft tolle Schätze zu entdecken... leider nicht gut für den Geldbeutel
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Alt 19.09.2007, 21:05   #4 (permalink)
oder der Schwede?
 
Benutzerbild von paulderfinne
 
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yeah, als wir im Mai in ebendieser Stadt waren, sind wir auch an mehreren Antiquariaten vorbeigekommen. Und das war gaaar nicht gut für den Geldbeutel. Vor allem Frauchen hat sich einige schöne Bücher über Blumen und Malen gekauft. Die Leute dort waren riesig freundlich und das hat zur Abnahme der Uralubskasse zusätzlich beigetragen.

Jetzt hat auch noch mein alter Vater sein Haus Verkauft und will sich drastisch verkleinern. Dabei hat er sich an meinen kategorischen Imperativ erinnert: "Scmeiße keine Bücher weg". Als Folge bin ich jetzt gezwungen neue Regale zu bauen. Aber bereut habe ich das keine Sekunde!

Bücher sind die Würze des Lebens.
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Alt 20.09.2007, 09:56   #5 (permalink)
Sammelndes Gropfemöpf
 
Benutzerbild von Rihagan
 
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Zitat:
Bücher sind die Würze des Lebens.
Jap definitiv
Gaaanz schlimm sind auch Flohmärkte und ebenfalls ganz böse für den eigenen Geldbeutel ist das da: ZVAB.
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BB
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Alt 20.09.2007, 10:56   #6 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
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Ja, oder abebooks und wie sie alle heißen...

Paul, die Läden in Edinburgh sind wirklich "schlimm", nicht? Ich gehe, wenn ich nicht viel Geld habe, schon gar nicht in die betreffenden Straßen, weil ich weiß, sonst bin ich pleite, wenn ich wieder herauskomme
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Alt 20.09.2007, 12:24   #7 (permalink)
oder der Schwede?
 
Benutzerbild von paulderfinne
 
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Zitat:
Zitat von Nachtwölfin Beitrag anzeigen
Paul, die Läden in Edinburgh sind wirklich "schlimm", nicht? Ich gehe, wenn ich nicht viel Geld habe, schon gar nicht in die betreffenden Straßen, weil ich weiß, sonst bin ich pleite, wenn ich wieder herauskomme
Als Touri war das wirklich eine der schönsten Erinnerungen. Habe stundenlang dort verbracht. Wir sind aber eher zufällig drauf gestoßen. Wollten zum Castle und haben irgendwo in der Nähe geparkt. AUf dem Weg vom Parkplatz zur Burg waren die Antiquariate plötzlich da. Was'n Glück!
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Alt 24.09.2007, 20:18   #8 (permalink)
die Seelenreisende
 
Benutzerbild von Brigida
 
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Zitat:
Zitat von paulderfinne Beitrag anzeigen
Bücher sind die Würze des Lebens.
Kann aus tiefstem Herzen nur zustimmen. Ich bin vor kurzem umgezogen und habe mit leisem Schrecken festgestellt, dass meine Bücher so viel Platz brauchen, wie mein Geschirr und Kleidung zusammen. Ich habe bald eine kleine Privatbibliothek. Antiquariat und Neues stehen einträchtig nebeneinander. Wenn`s sein muss kann ich mich beim Geldausgeben beherrschen....bis auf BÜCHER!
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Alt 21.05.2009, 01:02   #9 (permalink)
Dead Rabbit Shrine
 
Benutzerbild von Göran
 
Registriert seit: 02.02.2007
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Ich bin ein Bibliotheksmensch und verbinde gerade mit antiquarischen Werken ein besonderes "Flair". Das älteste Buch, dass ich von Anfang bis Ende lesen durfte, war eine deutsche Übersetzung von P. T. Barnums "Die Kunst Geld zu machen" aus den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts.

Nun ja... Ich habe den Eindurck, dass die Bücher von damals weitaus robuster und dauerhafter gefertigt waren als die meisten modernen Publikationen. Trotzdem finde ich es schade, dass man manchmal keine andere Wahl hat, als auf antiquarische Ausgaben zurückzugreifen, da die Bücher seitdem einfach nicht wieder gedruckt wurden.
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Alt 21.05.2009, 04:14   #10 (permalink)
Bragitru
 
Benutzerbild von Thalion
 
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Das älteste Buch in dem ich blättern und die Pergamentseiten berühren durfte war das Meßbuch des Doms zu Hamburg, der im 19. Jahrhundert abgerissen wurde. In seinen ältesten Teilen, ein Relief aus Walrosselfenbein auf dem Buchdeckel, datiert das Meßbuch bis ins 12. Jahrhundert zurück. Es ist mit Metalbeschlägen versehen und mit einem Messingverschluss ausgestattet. Befinden tut es sich in der Staats- und Universitäts-Bibliothek Hamburg.

Es war ein unbeschreiblich erhabener Moment! Das Buch lag da, zeitlos, ein Bote aus vergangenen Tage, dass bei Ereignissen dabei war, die längst vergessen sind. Als ich ihre Seiten berührte fühlte ich mich klein, unbedeutend und sehr sehr jung...

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"Yesterday is history, tomorrow is a mystery. But today is a gift. That is why it is called the present." [Master Oogway - Kungfu Panda]

"Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.]

„Take only memories, leave nothing but footprints.“ [Chief Seattle]
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Alt 21.05.2009, 10:24   #11 (permalink)
Seiðkona in Ausbildung
 
Benutzerbild von Ferun Namid
 
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Hmmm! Also ich glaube die Bücher, die ich gelesen habe sind nicht soooo alt. Die waren von meiner Omi.....
Die Familien Saga. Die Weigands.....man das ich so was kitschiges mal gelesen habe. Die sind aus den sechzigern.

und mein kleiner Schatz "Tipsys sonderliche Liebesgeschichte" von 1959...ich glaube der Druck ist aber jünger, den ich in den Händen hatte.
Ist nur ein klitzekleines Taschenbüchlein.

Also nichts wirklich altes.....höchstens das Gotteslob meiner Omi ist älter.....das hat die bestimmt schon im Krieg gehabt.

Hach was sag ich da das älteste Buch ist das Fotoalbum meiner Omi......fängt etwa mit ihrer Zeit als Schwester im Lazaret (2.Weltkrieg) an.
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Zwischen zwei Welten schwebt das Leben wie ein Stern, Zwischen Nacht und Morgen, am Rande des Horizonts Wie wenig wissen wir über das, was wir sind! Wie viel weniger über das, was wir sein könnten!

Ich verlange von den Leuten nicht, daß sie mir angenehm sind, weil es mich vor dem Problem bewahrt, sie zu mögen.-Stolz und Vorurteil~Jane Austen
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Alt 21.05.2009, 10:48   #12 (permalink)
Freifliegerin
 
Benutzerbild von Holle
 
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Beiträge: 356
"Tipsys sonderliche Liebesgeschichte" von 1959 .... die hab ich auch.... ist aber nicht mein ältestes Buch.

Ein sehr geliebtes Schätzchen ist eine Handschrift anlässlich des 20.Ehejubiläums am 4.7.1900. Ein Ehemann hat in diesem Büchlein für seine Frau in Versform eine Zusammenfassung der Ehejahre beschrieben, zauberhaft und manchmal traurig. Wunderschöne Sütterlin-artige Handschrift, die ich erstmal entziffern musste.

Dazu hab ich noch drei Lehrbücher für die höhere Mädchenschule aus dem Beginn des letzten Jahrhunderts. In einem Bericht über das "Leben auf einem nordfriesischen Bauernhofe" kann man gut nachvollziehen, was es damals bedeutete, autark zu leben. Gekauft wurden höchstens einmal Tontöpfe oder (sehr wenige) Dinge, die man nicht selbst herstellen konnte.

"Das zweite Gesicht" von Hermann Löns, 1911, steht auch in meinem Regal, auch "Die Regentrude" von Theodor Storm, 1826.... aber in einer jüngeren Ausgabe, ich weiß jetzt nicht aus welchem Jahr. Ein wunderschönes Kunstmärchen.

Ich liebe alte Schätzchen.
Holle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2009, 18:21   #13 (permalink)
Fliegevieh
 
Benutzerbild von Tanael
 
Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Nähe Freiburg
Alter: 20
Beiträge: 219
Mein ältestes ist von ca. 1906, wenn meine Recherche korrekt war. Dr. Otto Sieberts "Arthur Schopenhauer. Sein philosophisches System nach dem Hauptwerk "Die Welt als Wille und Vorstellung"". In dieser alten Fraktur(?)-Schrift, ganz toll ^.^

Sollte ich irgendwann mal einen gut bezahlten Job haben, werde ich mir gaaanz viele tolle alte Bücher kaufen
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Wo hört Dunkelheit auf und wo beginnt Licht?
Tanael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2009, 10:02   #14 (permalink)
Hedgewitch
 
Benutzerbild von nightwing
 
Registriert seit: 30.08.2007
Ort: Erlangen
Beiträge: 129
Mein Ältestes hat mir ein Bekannter vor einigen Jahren geschenkt. Ein Manuskript magischer Phänomene von vierzehnhuntertirgendwas in koptischer Sprache. Ging aber leider beim vorletzten Umzug verloren.
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Alt 02.06.2009, 01:00   #15 (permalink)
WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH
 
Benutzerbild von PachaMama
 
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ich hab auch ne Menge alte frakturgeschriebene Bücher: Storm, Goethe, Dostojewski, Shakespeare. Hab vor ca. 10 Jahren begonnen, mich für alte in Fraktur geschriebene Bücher zu interessieren. Leider fehlen meistens die Jahresangaben. Viele davon sind aus dem Insel-Verlag Leipzig, wirklich schön gemachte Ausgaben mit geprägten Buchdeckeln wie z.B. Andersens Märchen (2 Bände), das ich von einem Lehrer in einer Fortbildung vor vielen Jahren geschenkt bekam, der mitbekommen hatte, dass ich im Unterricht Frakturgeschriebenes las (damals "Phantastische Nacht" von Stefan Zweig) u. mir sagte, dass er damit nichts anfangen könne, weshalb er die Bücher mir einfach so vermacht hat.

Ich hab auch alte Schriften von Alfred Brehm, Hermann Löns, einen "Leitfaden der Biologie" von 1909, "Taschenbuch zum Pflanzenbestimmen" von Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde in einer späteren Auflage der ersten Auflage von 1903, "Psychologie" von 1914.
Mein Vater, der 1908 geboren war, hinterließ mir Kosmos-Jahrbücher von 1926/27 u. folgende u. ich besitze alte Handschriften (Sütterlin) u. anatomische Zeichnungen von ihm aus dem Jahre 1925.

Der "Sprachbrockhaus - Deutsches Bildwörterbuch für jedermann" von 1949 gefällt mir besonders gut, auch in Fraktur geschrieben u. mit wirklich schönen Bildchen ausgestattet, anhand derer man heute z.B. gut die altertümliche Kleidung o. die Einrichtung etc. betrachten kann u. die damaligen Ausdrücke dafür lernen kann.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg sprachbrockhaus.jpg (70,5 KB, 6x aufgerufen)
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Gautama Buddha
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Alt 02.06.2009, 02:32   #16 (permalink)
Bragitru
 
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Das Bild des Buches in meinem Posting da oben stammt übrigens von dieser Seite der Staatsbibliothek: http://www.sub.uni-hamburg.de/sammlu...ten/index.html Da kann man auch für Bücher spenden, also Pate stehen, die eine Restauration dringend nötig haben.

Weiß eigentlich jemand genaueres über den Inselverlag? Ich habe auch acht Bücher aus deren Programm.. Einmal "Goethes Werke" in sechs Bänden, ohne Jahreszahl. Und "Eichendorffs Werke" in zwei Bänden, mit Jahreszahl: 1924. (bestensfalls flüchtig stichprobenartig gelsen)

Dann hab ich noch einen Gedichtband mit dem Titel "Vom goldenen Überfluss", dritte Auflage, aus dem R.Voigtländer Verlag Leipzig von 1906. Da stehen Gedichte von Autoren drin, die es heute in kaum einer Standardsammlung noch gibt. Johann Georg Fischer, Wilhelm Jensen, Ferdinand von Saar, .... Im Vorwort, damals noch Geleitwort genannt, wird moniert, dass sich ende des 19. Jahrhunderts ausser der Flut an Kriegspoesie seit 1870 kaum etwas an zeitgenössischen Lyriksammlungen getan hat und auch in den "aktuellen" Sammlungen heutige Standards nicht erwähnt werden. Ich zitiere eine Fußnote von Seite 1: "Es ist kaum glaublich: ein im vorigen Jahre erschienenes Buch eines Mädchenschuldirektors, das sich "Einführung in die neuere Lyrik und Epik" betitelt, enthält auch nicht ein einziges Gedicht von Mörike, Hebbel, Storm, Klaus Groth, Keller, C. F. Meyer, Liliencron; aber Baumbach, Carmen Sylva und Johanna Ambrosius sind vertreten." (immer wieder Stichprobenartig gelesen)

"Das Leben der Urwelt" von Wilhelm Bölsche, Verlegt bei Georg Dollheimer in Leipzig, 1931. Das Buch hat neben ein paar sehr ... äh... aus heutiger sicht "gewagten" Rekonstruktionen auch eine interessante "Gesetzliche Schutzformel gegen Nachdruck und Übersetzung in den Vereinigten Staaten". (noch nicht gelesen)

"Ein Freibeuterleben" von Felix Graf Luckner, Verlag Bodni & Lindecke, Dresden, 1938. Hauptsächlich Seekriegsgeschichten aus dem ersten Weltkrieg voller pathos und heroischen Worten. (nur die ersten 20 Seiten bisher gelesen)

"Anilin" von Karl Aloys Schenzinger, Zeitgeschichte=Verlag Berlin, 1940. (noch nicht gelesen)

"Das Unerkannte auf seinem Weg durch die Jahrtausende", herausgegeben von Enno Rielsen, Wilhelm Langewiesche=Brandt Ebenhaufen bei München, 1922. Da ist noch so eine Art Siegel mit einer Art "Aladdin-Lampe" unter der steht "Wachen und Wecken", weiß damit jemand etwas anzufangen? In dem Buch sind viele gruselige und wunderliche Begebenheiten aus biblischer Zeit bis zum Ende des 18.Jahrhunderts ohne Quellenangaben gesammelt. Auf dem Buchdeckel ist ein schönes Pentagramm eingestanzt, auf dem Buchrücken zwei gedruckt. Es gibt dazu noch einen zweiten Teil "Das Große Geheimnis", aber das habe ich (noch) nicht. (nicht durchgelesen, aber immer mal wieder ein paar Geschichten vor dem Schlafengehen^^)

"Das Bildnis des Dorian Gray" von Oskar Wilde, Verlag von Friedrich Rothbarth, Leipzig, 1938. Übersetzer nicht genannt, Band 59 aus der Romansammlung aus Vergangenheit und Gegenwart. (gelesen, bzw. verschlungen! Ein zweites mal kommt bestimmt )

Das sind so die Bücher in Frakturschrift, dich ich hier so habe. Es werden sicherlich noch mehr werden, wenn ich irgendwann das Geld dazu über habe.^^

Liebe Grüße
Thalion
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Geändert von Thalion (02.06.2009 um 02:43 Uhr)
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Alt 03.06.2009, 22:50   #17 (permalink)
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Wow, Thalion,
bei Deinen Büchern sind ja auch sehr interessante dabei

betr. Insel-Verlag u. gerade auch Goethes Werke schau mal http://de.wikipedia.org/wiki/Insel_V...te_des_Verlags

Deinen Beitrag über das Messbuch aus dem 12. Jhd. betreffend, ist mir eingefallen, dass ich mal in einem ca. 500 Jahre alten in lateinisch u. in Fraktur geschriebenen Buch aus der Sammlung der Wetterauischen Gesellschaft blättern durfte bzw. wurde für mich geblättert mit weißen Stoffhandschuhen u. seeehr vorsichtig, damit der Rücken des Buches nicht bricht. Darin waren auch sehr sehenswerte Holzschnitt-Drucke von Heilpflanzen abgebildet. Einige einzelne Wörter konnte ich sogar verstehen u. in Bezug zueinander setzen. Das war schon sehr besonders, gerade in Anbetracht der vergangenen Zeit u. mit der Vorstellung, wer dieses Buch wohl gemacht/geschrieben hat, wunderschöne Kalligraphien enthalten. Diese Gesellschaft ist wohl recht gut sortiert (lt. eigenen Angaben ca. 27.000 Bücher), da würd ich gern noch mehr Einblick haben.
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Gautama Buddha
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Alt 03.06.2009, 23:04   #18 (permalink)
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wer mag, schaut mal hier:
Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher
Zitat:
Das ZVAB - Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher - ist weltweit das größte Online-Antiquariat für deutschsprachige Titel. Über 4100 professionelle Antiquare aus 27 Ländern bieten rund 28 Millionen antiquarische oder vergriffene Bücher in vielen Sprachen sowie Noten, Graphiken, Autographen, Postkarten und Schallplatten zum Kauf an.
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Gautama Buddha
PachaMama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2009, 23:24   #19 (permalink)
Bragitru
 
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Hey, PachaMama, danke dir! 1909... wow, hätte ich nicht gedacht.
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