PanPagan
 


Zurück   PanPagan > Magische und philosophische Systeme > Das Sein & kosmologische Philosophie

Das Sein & kosmologische Philosophie Wer sind wir, wohin gehen wir, was ist das Ziel? (Was bin ich und wenn ja, wie viele ;) )

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
Alt 26.07.2008, 01:52   #1 (permalink)
graveyard party
 
Benutzerbild von Dis Pater
 
Registriert seit: 29.01.2007
Ort: Erffordt
Alter: 20
Beiträge: 40
Arbeit überflüßig?

Hoffe ich bin in der richtigen Ecke.
Ich bin seit etwa einem halben Jahr in einem Jugendverband aktiv, welcher am Tag der Abreit dieses Jahr ein Flugblatt verteilte. Ein interessanter Auszug:
Zitat:
Zitat von SJD_ Die Falken KV Erfurt
In der griechischen Antike war sowohl der Begriff der Arbeit, als auch der des Tausches negativ besetzt und die entsprechenden Tätigkeiten verpönt. Statt um körperliche Arbeit kümmerten sich die Bürger des alten Athen lieber um das gute Leben, möglich war dies aufgrund der Sklavenarbeit, auf der die antike Polis begründet war. Heute, wo die Maschinen an die Stelle der Sklaven treten könnten, redet von diesem guten Leben, das für alle möglich wäre, noch kaum jemand.
Hier das gesamte Flugblatt.

Wie denkt ihr darüber? Ist ein derartiges Leben generell möglich und anstrebenswert? Ist es in absehbarer Zeit möglich umzusetzen? Und dies evtl. sogar global?
__________________

Zu wahren der letzten Haine Ruh
Dis Pater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2008, 08:26   #2 (permalink)
Forums Oma
 
Benutzerbild von Lidania
 
Registriert seit: 20.01.2007
Ort: Bergisches Städtedreieck
Alter: 61
Beiträge: 3.029
Ich weiß nicht....Ich arbeite doch nicht bloß um Geld zu verdienen. Ich glaube, wenn ich Millionärin wäre, würde ich trotzdem in meinem Job arbeiten - vielleicht ein paar Stunden weniger, aber ich liebe meine Arbeit.
Und über meinen Job hinaus arbeite ich sowieso noch in vielen Bereichen völlig umsonst und auf eigene Kosten, weil es mir Spaß macht. Ehrenämter eben.....
__________________
Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist.
Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten.

Lidania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2008, 11:34   #3 (permalink)
Kung Fu Panda
 
Registriert seit: 02.02.2007
Ort: 86152 Augsburg
Alter: 26
Beiträge: 313
es gibt mehrere Studien, die belegen, dass eine sinnvolle Beschäftigung für eine ausgeglichene Psyche notwendig ist, wovon primär das Ehrenamt lebt. Auch werden viele Arbeitslose wohl leichter depressiv oder anders krank-der Mensch scheint Arbyte zu brauchen. Und eine sinnvollle Finanzierung einer Gesellschaft ohne Arbeit hat mir auch noch niemand gezeigt...
__________________
wer Tippfehler findet, darf sie behalten
Schwertglanz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2008, 12:14   #4 (permalink)
graveyard party
 
Benutzerbild von Dis Pater
 
Registriert seit: 29.01.2007
Ort: Erffordt
Alter: 20
Beiträge: 40
Mh gut, evtl. müsste man den Arbeitsbegriff eher durch "Verkauf der eigenen Arbeitskraft zur Sicherung der materiellen Existenz" ersetzen. Dass eine sinnvolle Beschäftigung allein schon aus psychischer Sicht unabdingbar ist, steht wohl außer Frage.
Als Beschäftigung kämen dann aber eben eher Kunst, Kultur, Bildung, Sport u.Ä. in Frage.

Zitat:
Zitat von Schwertglanz
Eine sinnvollle Finanzierung einer Gesellschaft ohne Arbeit hat mir auch noch niemand gezeigt
Eine Finanzierung/Finanzen/Währung wäre wohl in dieser Utopie überflüßig.
__________________

Zu wahren der letzten Haine Ruh
Dis Pater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2008, 13:26   #5 (permalink)
*gähn*
 
Benutzerbild von Abendstern
 
Registriert seit: 20.01.2007
Ort: Bamberg
Beiträge: 1.011
Durchschnittlich 8 Stunden Arbeit pro Tag, mit Pause und Anfahrtsweg werden daraus 10-11 Stunden. Danach muss man die Zeit finden einkaufen zu gehen, zu kochen, Wäsche waschen, aufräumen und alles für den nächsten Tag vorzubereiten. Der Tag hat 24 Stunden, idealerweise schläft ein erwachsener Mensch 6-8 Stunden. Großartige Freizeit gibt es also an einem normalen Arbeitstag nicht und der Durchschnittsmensch arbeitet nicht in einem Beruf der ihm Spaß macht, sondern arbeitet generell nur weil er es muss. Freiwillig würde das meiner Meinung nach kein Mensch tun und sich mit ein paar läppischen Wochen Urlaub pro Jahr abspeisen lassen, die er meist nutzt um Arbeiten zu verrichten, die zu Hause liegen geblieben sind.

Natürlich, eine sinnvolle Beschäftigung, ein Hobby, eine ehrenamtliche Arbeit, etwas wo man mit Herzblut dabei ist, ein Traumjob, ein Wunschberuf. Das sind die Ideale von millionen Menschen, die wenigsten erreichen diese. Ich kann mir nicht vorstellen das Menschen ohne diese Art der ausbeuterischen Maloche unglücklich wären, wenn sie gleichzeitig Geld und Muse für Hobbys hätten. Im Gegenteil.

Da der Mensch aber ein extrem anpassungsfähiges Gewöhnungstier ist, wird ihm der oben beschriebene Tagesablauf eines Tages nicht mehr auf die Nerven gehen. Außer während den letzten Tagen des Urlaubes


Hier zu Lande ist die Arbeit nicht überflüssig, denn sie macht viele Menschen flüssig und zwar finanziell. Das sind aber auch wieder nur die Wenigen, die das Privileg haben einer gut- oder überbezahlten Arbeit nachgehen zu dürfen. Oder jene die ihren Traumjob ausführen, der obendrein auch noch gut bezahlt ist oder die Zeit für einen Nebenjob finden, um auszukommen.
__________________
- meow -
Abendstern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2008, 13:48   #6 (permalink)
Heidschnuckel
 
Benutzerbild von away
 
Registriert seit: 05.10.2007
Ort: 51° 28 N, 11° 58 O; 87 m ü. NN
Alter: 22
Beiträge: 50
Zitat:
Zitat von Schwertglanz Beitrag anzeigen
Und eine sinnvollle Finanzierung einer Gesellschaft ohne Arbeit hat mir auch noch niemand gezeigt...
lies mal die Schrödingers Katze Trilogie von r.a.w. dort kommt meiner Meinung nach was raus, was sich machbar anhört. Oder beschäftige dich mit Bucky Fuller, der hatte da auch prima Ideen.

In meinen Augen lohnt es sich allerdings nicht eine Gesellschaft zu finanzieren, wie sie meiner Meinung nach in der heutigen Zeit existiert. So wie ich das sehe existiert das Teil nicht zum Wohle aller, sondern so, das es uns gerade gut genug geht, wir genug bequemlichkeit und ablenkung geboten bekommen damit wir uns nicht aus unserem Sklavendasein erheben. Damit wir Angst haben die Bequemlichkeit zu verlieren die wir jetzt haben.

Zitat:
Once I bought a little bird; his cage was very small; it had only one
perch. He was so young he had not even learned to sing, but he
chirped gladly when I brought him home.
Then I raised the bars of his cage, and without a moment’s hesitation
he flew out into the room, and spying the cage of the lovebirds,
perched upon it and examined it carefully.
Not long afterwards another and stronger cage was obtained for
the love-birds, for they had pecked through some of the frail bars.
When the little bird was offered the discarded cage, he quickly
hopped from his tiny one to theirs.
Now he has three perches and room for his tail, and when we open
the door of his cage he refuses to come out. Perhaps he fears to lose
what he had once coveted and then obtained.
Herein lies the secret of Government. Give the people what will
make them reasonably comfortable; let them have three perches
and room for their tails; and forgetting their slavery and restrictions,
they will be content.
Hast Thou not said “The slaves shall serve.” Lady of the Starry
Heaven?
Auszug aus XXXI Hymns To The Star Goddess

Allerdings finde ich, Eine Gesellschaft die zum Wohle aller Beiträgt ist es dann auch wert finanziert zu werden, zumindest wenn sie es besser tut, als der einzelne für sich selbst. Nur das sehe ich in der jetzigen Gesellschaft nicht, das kann aber auch an der Beschränktheit meiner eigenen Wahrnehmung liegen.



Wenn ich einen Job ausführe den auch eine Maschine ausführen kann, dann vergeude ich finde ich meine Zeit. Da die Maschine es meißt günstiger und schneller kann, vlt sogar besser, wobei da wieder jeder schauen darf was besser für ihn heißt. Und wenn eine Maschine etwas so gut hinbekommt wie ich, dann kann ich aufhören es zu tun, und mich mir selbst widmen, wenn ich aber der Meinung bin die Tätigkeit bringt mir selbst etwas, dann kann ichs ja immernoch machen.
du hattest ja von Sinnvollen Tätigkeiten gesprochen, im oben benannten beispiel kann ich mir dann sinnvolleres vorstellen, als das zu tun was die Maschine tut.

Arbeit selbst dagegen habe ich nichts, ich hab dann schon eher was für freizeit, und wie Lidania sagte, kann Arbeit ja auch Spaß machen meine Arbeit macht mir auch Spaß, aber ich führe sie aus, weil ich der Meinung bin das Geld zu brauchen. Wenn ich nicht der Meinung wäre, würd ich nicht mehr arbeiten gehen. Jedenfalls nicht so wie ich es jetzt tue.
__________________
eat the children!
cause i love the way you say good morning =)
danke ^u^
away ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2008, 14:47   #7 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 20.01.2007
Alter: 32
Beiträge: 2.370
ich arbeite nicht. ich hab zwei männer, die mich versorgen.

klingt ganz schön provokant und a-sozial, vermute ich mal. de facto ist das so: abi gemacht, studium begonnen. nach 13 semestern abgebrochen, weil's nicht das richtige war. kind bekommen. selbständig gemacht. krank geworden. shopschließung. jetzt beschränke ich mich darauf, behindert und krank zu sein, den ganzen tag im netz rumzugammeln, zu stricken oder qilts zu nähen.

bis mitte juni (ihr habt das mit der shopschließung mitbekommen) dachte ich verzweifelt, ich müßte meinen teil zum familienleben leisten. bis ich dann in einem forum von einer gesunden, jungen frau las: "...wieso arbeiten? nach dem abi werde ich ein bißchen studieren, aber dann heiraten, kinder kriegen und hausfrau sein. mein mann wird uns versorgen, da brauche ich nicht zu arbeiten". tja. ich hab vieles versucht. ich hab ne hochgradige behinderung und zwei männer. wozu sollte ich arbeiten?

vielleicht schaue ich 2009 oder 2010 mal, ob ich lust habe, eine heilpraktikerausbildung zu machen. wenn nicht, dann lasse ich es halt und nähe einfach noch ein bißchen mehr.
amala krähenfeder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2008, 15:16   #8 (permalink)
Ⓩ Ⓔ Ⓝ
 
Benutzerbild von Bock von Mendes
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Germania Magna
Beiträge: 736
Eigentlich mag ich das Wort ¨Arbeit¨ nicht. Arbeit oder Job assoziiert, etwas nur des Geldes wegen zu tun. Ich gehe einem Beruf nach, und Beruf kommt von BERUFUNG.

Wir haben aufgrund der technolgischen Entwicklung heute viele Tätigkeiten an Maschinen übergeben können. Das hat die Konsequenz, daß Menschen, die sich zu einfachen Tätigkeiten berufen fühlen, ihren Beruf nicht mehr zum Wohle der Allgemeinheit ausüben können. Sie sind arbeitslos oder gehen einer Arbeit nach, die vom Staat mitfinanziert wird. In jedem Fall geben wir diesen Menschen das Gefühl, daß sie nicht mehr gebraucht werden.

Hier liegt also ein großes Problem, denn kaum einer will den technologischen Fortschritt wieder rückgängig machen. Meiner Meinung nach ist hier ein grundsätzliches Umdenken von Staat und Gesellschaft erforderlich. Wenn Technologie Fortschritt ist, dann muss man endlich auch akzeptieren, dass ARBEITSLOSIGKEIT DIE KONSEQUENZ DES FORTSCHRITTS ist, und daher als ERFOLG DER ENTWICKLUNG DES MENSCHEN zu werten ist.

Dieser Fortschritt wird auch in Zukunft dafür sorgen, dass immer weniger zum Wohle der Gesellschaft arbeiten, und immer mehr Menschen dafür nicht mehr gebraucht werden. Sie können anderen Tätigkeiten nachgehen, die einzig ihrer privaten Entwicklung und ihrer Freude dienen. Sie sollten ihrem BERUF nachgehen, welcher nicht mehr zum Wohl der Allgemeinheit ausgeübt wird, weil es nicht mehr notwendig ist.
__________________
Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
Den Sklaven das Kreuz, den Heiden die Welt.
Ein freier Geist ist unbesiegbar.
Bock von Mendes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2008, 15:28   #9 (permalink)
graveyard party
 
Benutzerbild von Dis Pater
 
Registriert seit: 29.01.2007
Ort: Erffordt
Alter: 20
Beiträge: 40
Zitat:
Zitat von Bock von Mendes Beitrag anzeigen
Sie sollten ihrem BERUF nachgehen, welcher nicht mehr zum Wohl der Allgemeinheit ausgeübt wird, weil es nicht mehr notwendig ist.
Ich würde anstelle von "nicht mehr zum Wohl der Allgemeinheit" eher "nicht zur unmittelbaren Versorgung der Allgemeinheit" ersetzen.

Ansonsten habe ich bereits vorher gepostet, dass man Arbeit in dieser Diskussion eher mit dem "Verkauf der eigenen Arbeitskraft zur Sicherung der materiellen Existenz" ersetzen/assoziieren sollte. Evtl. ändere ich mal den Threat-Titel.
__________________

Zu wahren der letzten Haine Ruh
Dis Pater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2008, 18:10   #10 (permalink)
Ⓩ Ⓔ Ⓝ
 
Benutzerbild von Bock von Mendes
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Germania Magna
Beiträge: 736
Zitat:
Zitat von Dis Pater Beitrag anzeigen
Ich würde anstelle von "nicht mehr zum Wohl der Allgemeinheit" eher "nicht zur unmittelbaren Versorgung der Allgemeinheit" ersetzen.

Ansonsten habe ich bereits vorher gepostet, dass man Arbeit in dieser Diskussion eher mit dem "Verkauf der eigenen Arbeitskraft zur Sicherung der materiellen Existenz" ersetzen/assoziieren sollte. Evtl. ändere ich mal den Threat-Titel.
Dass Beruf und Arbeit identisch sind, ist der Idealfall. Der Begriff Arbeit schliesst nicht aus, dass es zugleich der Beruf ist. Falls der Begriff Arbeit früher anders definiert wurde, dann bitte ich um entsprechende Erläuterung.
__________________
Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
Den Sklaven das Kreuz, den Heiden die Welt.
Ein freier Geist ist unbesiegbar.
Bock von Mendes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2008, 19:51   #11 (permalink)
Fliegevieh
 
Benutzerbild von Tanael
 
Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Nähe Freiburg
Alter: 20
Beiträge: 219
Bock von Mendes: Dieser Gedanke mit Arbeitslosigkeit als Erfolg...danke fürs Formulieren! Von alleine wäre ich auf den Gedanken nie gekommen aber eigentlich ist er logisch. *hat ihn in seine Weltsicht übernommen*


Wenn es eine theoretische Diskussion ist, würde ich sagen: Lasst die Maschinen die lebenswichtigen Berufe auführen und ermöglicht den Menschen dadurch, ihre Berufung zu finden anstatt sich das kleinste Übel auswählen zu müssen (und genau das ist nunmal oft der "Traumberuf". Keine Berufung sondern das kleinste Übel).
Nicht zu arbeiten (im Sinne von Verkauf der Dienstleistung zur Existenzsicherung) bedeutet ja nicht gleich, dass Mensch nur auf der Couch sitzt.

Stellt euch mal vor wieviele eurer kleineren und größeren Projekte ihr realisieren könntet, wenn ihr wüsstet, dass ihr nicht nur 2 Wochen sondern euer Leben lang Zeit dafür habt. Menschen wären dann noch zu viel beeindruckenderen Dingen fähig und die Kreativität der Leute, die bisher keine Zeit hatten, diese auszuleben, kommt dann vielleicht auch mal ans Tageslicht. Ich liege vielleicht total falsch, denn ich merke wie ich gerade wieder in meine Traumwelt abschweife aber ich halte Kunst und Kultur für einen der größtmöglichen Motivatoren, für die beste Selbstherapie usw.
Wenn Menschen das Gefühl haben, dass sie nicht kreativ sein können weil ihnen die Zeit dazu fehlt, dann läuft meiner Meinung nach was schief.

Dass unsere Leben so durchgeplant sind, Kindergarten, Schule, Arbeit, Rente, ist vielleicht eine Notwendigkeit. Aber hoffentlich nicht für immer.
__________________
Wo hört Dunkelheit auf und wo beginnt Licht?
Tanael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2008, 20:27   #12 (permalink)
WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH
 
Benutzerbild von PachaMama
 
Registriert seit: 19.03.2008
Ort: im waldreichen Hessen
Alter: 41
Beiträge: 537
Blog-Einträge: 2
Unter den gegebenen Umständen, diesem Zeitdruck u. dieser Ent-Personalisierung des Menschen in dieser Gesellschaft kann ich nicht arbeiten, meine Seele u. mein Körper verweigern mir dies. Ich „funktioniere“ nicht, wie gewünscht u. habe dadurch auch keine Möglichkeit, eine geeignete Tätigkeit zu finden, weil ich eben keine Maschine bin, die reibungslos u. einschränkungsfrei läuft. Ich habe viele verschiedene Berufstätigkeiten erprobt, musste mir dies jedoch letzten Herbst selbst eingestehen. Aufgrund dessen hab ich leider sehr wenig Geld im Monat zum Leben. Trotz diesem gesellschaftlichen „Makel“ weiß ich mich sehr gut u. sinnvoll zu beschäftigen u. genieße auch die Zeit, die ich dadurch für meine persönlichen Interessen u. Entwicklung erhalte. Ich würde gerne arbeiten, doch leider fehlt mir das nötige Kleingeld, meiner Kunst beruflich nachzukommen. So bilde ich mich privat in diversen Interessensgebieten u. entwickle mich dadurch weiter.

Hierzu schrieb einer der großer Sozialpsychologen, dass die Frage nach Gesund oder nicht, keine individuelle Sache ist, sonder auch davon abhänig ist, wie die Struktur der Gesellschaft ist.
Eine Gesellschaft, die gesund ist, fördert die Fähigkeit der Nächstenliebe, der schöpferischen Arbeit, der Entwicklung von Objektivität und der Vernunft und auch dabei, ein Gefühl für das eigene Selbst zu besitzen, das sich wiederum aus der Erfahrung der eigenen produktiven Kräfte speist.
Ist eine Gesellschaft ungesund, dann führt sie zu gegenseitiger Feindseligkeit und Misstrauen, dazu, dass sich Menschen in Werkzeuge verwandeln, die von anderen benutzt und missbraucht werden, nachdem sie ihres Selbstgefühles beraubt wurden und dies Selbstgefühl nur soweit zugelassen wird, dass das "Werkzeug" sich anderen Unterwirft und zum Automaten wird.

Fromm schrieb in seinem Buch "Humanismus als reale Utopie":
Zitat:
Ich glaube, daß die Verwirklichung einer Welt möglich ist,
in der der Mensch viel "sein" kann, selbst wenn er wenig "hat".
Erich Fromm "Humanismus als reale Utopie"
Und in "Sind wir geistig noch gesund?" (1965!!!) schrieb er, dass der Mittel zum Selbstzweck wurde.
Es wird nur noch produziert, um des Produzierens Willen, ebenso konsumiert der Mensch, nur noch des Konsums Willen.
Er schrieb, das zwar viel über Themen wie Freiheit, Gott und Ideale geredet wird, aber die Hauptineressen in Wahrheit rein materieller und selbstsüchtiger Natur seien.
Er prophezeite quasi, dass der Mensch dabei war, sich zu kleinen Robotern zu verwandeln, wobei jeder einzelne nur ein winziges Zahnrad in einer riesigen Oranisationsmaschine sei, die sich der Produktion und dem Konsum widme.
Das größte Interesse, so Fromm, liege darin, Dinge zu produzieren und diese zu konsumieren, wobei der Mensch in Laufe dieses Prozesses selbst zu diesen Dingen wird.

Zitat:
Wir produzieren Maschinen, die wie Menschen handeln, und werden dabei zu Menschen, die wie Maschinen handeln. ...

Große Gruppen von Arbeitern arbeiten zusammen, sind Teil einer riesigen Produktionsmaschinerie und müssen, um überhaupt zu funktionieren, glatt, ohne Reibung und ohne Unterbrechung funktionieren. Der einzelne Arbeiter oder Angestellte wird in dieser Maschine zu einem Zahnrad, dessen Aufgabe und Tätigkeiten durch die Gesamtstruktur ihrer Organisation festgelegt sind. ...
Er schreibt weiter, dass die großen Unternehem von einem bürokratischen Management gelenkt wird, dass das Unternehmen nur im gesellschaftlichen, aber nicht im rechtlichen Sinne besitzt, was dazu führt, dass diese Manager die Fähigkeiten der alten Firmenbesitzer haben, die sich noch durch individuelle Initiative, Risikobereitschaft und Wagemut auszeichneten.
Im Gegenteil würden die Manager die Eigenschaften von Verwaltern besitzen, sich durch einen Mangel an Individualität auszeichnen, ebenso wie einem Mangel an Unpersönlichkeit, Phantasielosigkeit und Vorsicht.
Diese Manager würden Dinge und Personen verwalten und Personen wie Dinge behandeln.

Dieses bürokratische Verwalten von Menschen würde sich der demokratische Prozess zu einem Ritual verwandelt, wobei allerdings der Einzelne fast völlig die Möglichkeit verloren hat, Einfluss auf Entscheidungen ausüben und aktiv an Entscheidungsfindungen teil nehmen zu können.
Besonders im politischen bereich würden Wahlen mehr und mehr zu Volksabstimmungen verkommen, in denen der Einzelne nur noch auszudrücken vermag, welchen der beiden zur Wahl stehenden Berufspolitiker bevorzugen würde, so dass man eigentlich nicht mehr von Wahl sprechen könne sondern höchstens davon, dass jemand mit seiner Zustimmung regiert wird; wobei diese Zustimmung auch nur durch Manipulation und Suggestion erreicht wird.

Jeder einzelne wird acht Arbeitsstunden lang als ein Teil des Produktionsteams verwaltet.
Die anderen acht Freizeit-Stunden werden dazu verwendet, den Einzelnen zu einem perfekten Konsumenten zu machen, der nur das mag, das er auch zu mögen hat, wobei ihm die Illusion gegeben wird, doch seinem eigenen Geschmack zu folgen.
Er wird die ganze Zeit mit Werbesprüchen überhäuft, die ihm eingetrichtert werden, und ist die ganze Zeit mit Suggestionen und Stimmen einer irrealen Welt konfrontiert, mit denen er auch noch den letzten Funken an Realtitätssinn verliert, den er vielleicht noch besitzen mag.

Bereits in der Kindheit wird dem einzelnen der Mut zu seinen eigenen echten Überzeugungen genommen, was dazu führt, dass nur noch wenig kritisches Denken und echtes Fühlen vorhanden ist, so dass der Einzelne nur noch durch Anpassung dem Rest gleich zu werden, um sich vor dem unerträgliche Gefühl der Einsamkeit und Verlorenheit zu retten.

Ein jeder einzelner, so Fromm, würde sich nicht als aktiver Träger seiner eigenen Kräfte und seines ihm innewohnenden Reichtums erleben, sondern als ein armseliges, von äußeren Mächten abhängiges "Ding", wobei er in diese äußeren Mächte seine Lebenskräfte hineinprojiziert hat.
So würde jeder einzelne sich von sich selbst entfremden und sich vor dem verbeugen, was er selbst erschaffen hat, vor den Dingen die Knie beugen, die er produziert, vor dem Staat und den Führern, die er selbst geschaffen hat.

Nach Fromm führt dies dazu, das sich ein normaler Mensch unsicher, vereinsamt und depressiv fühlt und es ihm an Lebenfreude mangelt.
Die daraus resultierenden Freud-und Bedeutungslosigkeit würde der Mensch kaum überleben, wenn ihm nicht dafür vom System nicht auch gleich permanent Fluchtwege zur Verfügung gestellt würden, damit man vergessen kann, das der Einzelne all das , was das Leben schön, lebenswert und wertvoll macht, mehr und mehr verliert.
Diese "Beruhigungspillen" fangen beim Fernseher an und geht bis zu diversen Drogen und Psychopharmaka.

Fromm schrieb in diesem Buch 1965 (man beachte noch mal das Datum!):

Zitat:
Allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz sind wir bald eine Gesellschaft, die von Bürokraten regiert wird, die den wohlgenährten und gut versorgten, aber seiner menschlichen Züge beraubten und depressiven Massenmenschen verwaltet. ...

EDIT Siat

Bitte auf Zitierregelungen achten! Danke.
__________________
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt.

Gautama Buddha

Geändert von Siat (28.07.2008 um 21:53 Uhr)
PachaMama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2008, 22:50   #13 (permalink)
Ⓩ Ⓔ Ⓝ
 
Benutzerbild von Bock von Mendes
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Germania Magna
Beiträge: 736
Der Staat glaubt, dass gering qualifizierte Arbeit angeboten werden muss. Deshalb wird sie staatl. mitfinanziert. Ich halte diese Form der Wohlfahrt für unsinnig, denn es ist eine ¨Wohlfahrt durch Versklavung¨. Wie gesagt: Arbeitslosigkeit ist die Frucht des Fortschritts und sollte als solche endlich respektiert werden.

Eine Gesellschaft der Zukunft könnte aus Arbeitern und Privatgelehrten bestehen, die ihrer persönlichen Berufung nachgehen und in verschiedenste Richtung forschen. Und wie in der aktuellen Forschung werden sich manche Wege als falsch, manche aber auch als fruchtbar für die Gesellschaft erweisen. Ich möchte auf eine solche Gesellschaft hinarbeiten und trete daher für individuelle Entwicklung und gegen kapitalistische Versklavung ein.

@PachaMama:
Ja, Dein Schicksal ist ein Grund, weshalb ich für den Respekt gegenüber nicht arbeitenden Menschen eintrete. Unsere Politiker tun genau das Gegenteil. Die angestrebte Vollbeschäftigung ignoriert den Willen der Betroffenen. Deshalb würde ich dieses Projekt eher als RESTVERSKLAVUNG bezeichnen. Eine Gesellschaft, die zu 100% arbeitet, muss keinesfalls eine 100% glückliche Gesellschaft sein. Glücklich ist, wer einer Berufung nachgeht UND sich zugleich in die Gesellschaft integriert fühlt.
__________________
Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
Den Sklaven das Kreuz, den Heiden die Welt.
Ein freier Geist ist unbesiegbar.
Bock von Mendes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2008, 23:15   #14 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
Benutzerbild von Bernd
 
Registriert seit: 08.01.2008
Ort: Südpfalz
Alter: 46
Beiträge: 875
Und was soll man mit jenen machen,
die es als ihre "Berufung" betrachten
Sofakissen durch das Gewicht ihres
eigenen Körpers an den Platz zu bannen,
möglichst viele Flaschen von ihrem
lästigen schäumenden Inhalt zu befreien
und ansonsten seichtesten TV-Klamauk
als intellektuelle Höchstleistung ansehen,
nebenbei zur Vermeidung von Störungen
regelmäßig Frau und Kinder verprügeln
und zum seelischen Ausgleich dann mit
einigen Gleichgesinnten mindestens 5 x
die Woche um die Häuser ziehen?

Wie passen solche Leute in diese wirklich schöne Utopie?
Selbst wenn es vielleicht nicht viele sind, auch die gibt es.

Bernd
Bernd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2008, 23:25   #15 (permalink)
WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH
 
Benutzerbild von PachaMama
 
Registriert seit: 19.03.2008
Ort: im waldreichen Hessen
Alter: 41
Beiträge: 537
Blog-Einträge: 2
Hey Bock v. Mendes,
"Restversklavung" haste treffend formuliert!
Tja, leider werden die nicht-Arbeitenden in dieser Gesellschaft abgelehnt, ganz gleich, was der Grund für dieses Nicht-Arbeiten(-Können) sein mag. Ich wünsch mir da auch mehr Respekt u. weniger Vor-Urteil. Leider steht immer noch die Meinung fest, dass >wer heute arbeitet, es sich "später mal" gut gehen lassen kann!< ... ... Nur leider können viele von-dieser-Meinung-Überzeugten ihren "Lebensabend" (was das überhaupt heißen soll?!) nicht genießen, weil "plötzlich" eine schwere Krankheit auftaucht, die dann die so viele Jahrzehnte herbei gesehnte u. vorfinanzierte Zukunft zerstört.

Vergessen wird dabei völlig, dass das Leben immer im JETZT statt findet, nie in Zukunft oder Vergangenheit. Und dass mensch nicht effektiv u. für sich selbst zufriedenstellend arbeiten kann (u. damit auch für Andere), wenn keinerlei Möglichkeiten bestehen, das eigene seelische Gleichgewicht zu halten durch Dinge, die Freude machen u. mit Energie betanken. Glücklich die Wenigen, die Arbeit u. Zufriedenheit/Gleichgewicht miteinander verbinden können.

Zitat:
Es ist absurd: Die Gesellschaft war niemals so sehr Arbeitsgesellschaft wie in einer Zeit, in der die Arbeit überflüssig gemacht wird. Gerade in ihrem Tod entpuppt sich die Arbeit als totalitäre Macht, die keinen anderen Gott neben sich duldet. Bis in die Poren des Alltags und bis in die Psyche hinein bestimmt sie das Denken und Handeln. Es wird kein Aufwand gescheut, um das Leben des Arbeitsgötzen künstlich zu verlängern. Der paranoide Schrei nach "Beschäftigung" rechtfertigt es, die längst erkannte Zerstörung der Naturgrundlagen sogar noch zu forcieren. Die letzten Hindernisse für die totale Kommerzialisierung aller sozialen Beziehungen dürfen kritiklos hinweggeräumt werden, wenn ein paar elende "Arbeitsplätze" in Aussicht stehen. Und der Satz, es sei besser, "irgendeine" Arbeit zu haben als keine, ist zum allgemein abverlangten Glaubensbekenntnis geworden.
Quelle: Manifest gegen die Arbeit, 1999
__________________
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt.

Gautama Buddha
PachaMama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2008, 23:28   #16 (permalink)
WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH
 
Benutzerbild von PachaMama
 
Registriert seit: 19.03.2008
Ort: im waldreichen Hessen
Alter: 41
Beiträge: 537
Blog-Einträge: 2
Zitat:
Zitat von Bernd Beitrag anzeigen
... Wie passen solche Leute in diese wirklich schöne Utopie?
Selbst wenn es vielleicht nicht viele sind, auch die gibt es.
Da muss ich Dir Recht geben, Bernd! Die passen nicht in dieses Konzept hinein! Ganz und gar nicht!

Da muss ich zu dem oben geschriebenen
Zitat:
Ich wünsch mir da auch mehr Respekt u. weniger Vor-Urteil.
ergänzen:
Wer aufgrund von Krankheit nicht arbeiten "kann", wird in dieser Gesellschaft genauso ver-achtet wie Menschen, die aufgrund von keine Lust nicht wollen. Das ist m.E. ne heftige Diskrepanz.

Ich hab da viele schlechte Erfahrungen mit gemacht, daher würde ich mir für die aufgrund von Krankheit und Behinderung nicht-arbeiten-"Könnenden" mehr Respekt wünschen!
__________________
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt.

Gautama Buddha
PachaMama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2008, 23:35   #17 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
Benutzerbild von Bernd
 
Registriert seit: 08.01.2008
Ort: Südpfalz
Alter: 46
Beiträge: 875
So ist es, traurig aber wahr; und deshalb gehen die ganzen Gedankenmodelle
der schönsten Utopien nicht auf. Selbst wenn sich andere dafür krumm buckeln
würden, es wird immer irgendwelche Quertreiber geben die alles kippen.

So war es mit dem Kommunismus, ansich ja eine schöne Idee,
das gleiche wäre es auch, wenn man Anarchie zu leben versuchte.

Schade eigentlich!

Nicht WOLLEN und nicht können sind zwei Paar Stiefel.
Wer das nicht zu unterscheiden vermag, bei dem liegt
es an anderer Stelle genauso im Argen, wie bei dem,
der nicht WILL.

Bernd
Bernd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2008, 23:37   #18 (permalink)
Forums Oma
 
Benutzerbild von Lidania
 
Registriert seit: 20.01.2007
Ort: Bergisches Städtedreieck
Alter: 61
Beiträge: 3.029
Manch einer hier verkennt, dass auch eine einfache Arbeit manchem Menschen die Rückmeldung gibt, dass auch er etwas Nützliches beitragen kann oder etwas tun kann, was anderen hilft. Ich hatte letztens ein Gespräch mit einem meiner ehemaligen Schüler, der jetzt als 1-Euro - Jobber die Straße fegt und Grünanlagen säubert. Er sagte mir, dass er sich freut, dass er gebraucht wird und dass er es gut findet, dass manchmal alte Leute zu ihm sagen, dass sie seinen Einsatz vor ihrem Haus schätzen. Ohne Arbeit nur zu Hause rumhängen und sich völlig überflüssig fühlen wäre schrecklich gewesen. Jetzt hätte er eine Aufgabe und die würde er auch so gut wie möglich machen.
Auch das gibts - und ich denke es ist auch wichtig, dass es solche Jobs gibt.....
__________________
Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist.
Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten.

Lidania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2008, 23:44   #19 (permalink)
Ⓩ Ⓔ Ⓝ
 
Benutzerbild von Bock von Mendes
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Germania Magna
Beiträge: 736
@PachaMama:
Jupp, dem Zitat ist nichts hinzu zu fügen. Ich hoffe, dass wir bei den nächsten Wahlen eine Wende zu mehr sozialer Gerechtigkeit erleben werden, denn die Angst vor dem totalen sozialen Abstieg betrifft auch die arbeitende Bevölkerung.

@Bernd:
Ich habe kein Problem mit Leuten, die ihr Leben vor der Glotze vergeuden. Das ist in Ordnung so - wer sich nicht entwickeln will, soll es bleiben lassen. Gewalt in der Familie ist natürlich ein Problem. Eine der Ursachen ist sicher die Erniedrigung von Arbeitslosen durch Politik und Gesellschaft. Das sollten wir ändern, denn die Kinder dieser Familien sind die Leidtragenden.
__________________
Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
Den Sklaven das Kreuz, den Heiden die Welt.
Ein freier Geist ist unbesiegbar.
Bock von Mendes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2008, 23:44   #20 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
Benutzerbild von Bernd
 
Registriert seit: 08.01.2008
Ort: Südpfalz
Alter: 46
Beiträge: 875
Zitat:
Zitat von Lidania
und ich denke es ist auch wichtig, dass es solche Jobs gibt.....
Sie sollten aber von dem, der die Arbeit vergibt, gerecht entlohnt werden und nicht vom Amt aus der Gemeinschaftskasse. Das gäbe dem, der die Arbeit macht, bestimmt ein noch besseres Gefühl.

Bernd
Bernd ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are an


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
arbeit mit dem krafttier amala krähenfeder Schamanismus 2 30.09.2007 20:29


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:32 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.3 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2010, Jelsoft Enterprises Ltd.
Content Relevant URLs by vBSEO 3.3.0
© by Starfire | all rights reserved