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| Das Sein & kosmologische Philosophie Wer sind wir, wohin gehen wir, was ist das Ziel? (Was bin ich und wenn ja, wie viele ;) ) |
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| | #1 (permalink) |
| Der QuantenOnkel (TM) Registriert seit: 27.01.2007 Ort: in der Materialisation des Möglichkeitsfeldes
Beiträge: 551
| Gene Roddenberry und "StarTrek" Grüße Euch, anlässlich der "StarTrekWoche" bei Kabel 1 mache ich mir grad wieder einige Gedanken, wieviel geistige Präsens, komlexe Inhalte, mehrdimensionales Wissen da inzuitiv "rüberkommen", wenn man "phaser/Kriegsführung" etc. mal hintantstellt. Insbesondere StarTrek-Next Generation sowie einige der KinoFilme zeugen von einer Mehrdimensionalität Gene Roddenbery´s (und Umkreis: W. Shattner etc.), die ich hier nur vermuten, aber nicht "beweisen" kann. Persönliche Anmerkung: Ich habe mich in den 90ziger stark mit der philosophischen Physik (RaumZeit/QuantenTheorie/EvolutionsBiologie/ChaosForschung u.a.) beschäftigt. Geht es Euch ähnlich damit - "Wahrnehmung" / "Reisen" / "RückKopplungen-Kausalität" etc. ? LG Tagesfleiss
__________________ *** >> Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein << Nelson Mandela |
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| | #2 (permalink) |
| Lurikeen Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Saarland Alter: 43
Beiträge: 125
| moinsen! also ich muss mich hier auch als alter star trek fan outen das schöne an st war dass es nicht um irgendwelche äkschn ging sondern durch die blume auch ethisch-philosophische fragen angesprochen wurden...aber was meinst du konkret mit der mehrdimensionalität von roddenberry?gruß Mime
__________________ Fhtagn? Iä! Schab-Niggurath! |
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| | #3 (permalink) |
| Der QuantenOnkel (TM) Registriert seit: 27.01.2007 Ort: in der Materialisation des Möglichkeitsfeldes
Beiträge: 551
| Hallo, Ich meine, dass er in der Lage war, mehrere Dimensionen zu erfassen, zu erspüren und zu vermitteln. Sicher war er ein Mensch -und me ist Höherdimensionalität i.d.R. meist nur "mathematisch erfassbar", weniger lebbar.
__________________ *** >> Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein << Nelson Mandela |
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| | #4 (permalink) | ||||||
| Drache vom Dienst (Admin) | Kommt auf die SF an, die man liest. Es gibt viele Autoren, die Mehrdimensionalität bestens vermitteln können. Robert A. Heinlein, z.B.:
Ich habe mehrere Regalbretter voll mit SF-Literatur die mehrere Dimensionsebenen behandelt und gut erklärt. lg SF
__________________ Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln. | ||||||
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| | #5 (permalink) |
| Setian Registriert seit: 17.11.2007 Ort: Hamburg Alter: 35
Beiträge: 129
| Grußfrequenzen aktiviert. Startrek finde ich immer dann am besten, wenn die Technik in den Hintergrund tritt und es um ethische, philosophische und menschliche Probleme geht. Deswegen mag ich am allerliebsten die Next Generation (hab mir das 49-DVD-Pack geholt). Picards Truppe ist echt super, sie erinnert nicht ohne Grund an ein Pantheon. Das ist lebendige Mythologie, und als solche bewerte ich sie auch. Die diversen Logiklöcher und Ungereimtheiten in den Folgen finde ich daher nicht so schlimm. Roddenberry hat mit ST auch eine Utopie entworfen, und über viele Episoden kann man länger nachdenken. Gute Science Fiction sagt wenig über die Zukunft aus, aber viel über die Gegenwart, in der sie geschrieben wurde. Daelach Ende.
__________________ ~ xeper ~ |
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| | #6 (permalink) |
| Wiccander Registriert seit: 02.02.2007 Ort: zwischen Rems und Murr Alter: 49
Beiträge: 127
| Bin auch absoluter Star Trek-Fan! Mit den actiongeladenen SciFi-Filmen à la Star Wars etc. könnt ihr mich jagen. Allerdings habe ich mir über philosophische Aspekte eher weniger Gedanken gemacht. Ich habe da eher Assoziation wie: Klingonen/Wikinger, Vulkanier/Spartaner etc. Warum, weiß ich allerdings auch nicht so recht. |
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| | #7 (permalink) |
| Setian Registriert seit: 17.11.2007 Ort: Hamburg Alter: 35
Beiträge: 129
| Die Spartaner waren ein sehr kriegerisches Volk, darauf war ihre Kultur ausgelegt. Dazu ein für unsere Begriffe brutales Sklavenregime mit Geheimpolizei usw, das paßt eigentlich nicht so gut zu den Vulkaniern der Startrek-Zeit. Die Klingonen finde ich eine klasse Mischung aus Wikingern in ihrer Wildheit und japanischen Samurai, was Ehre und die sehr komplizierten, aber bis ins Detail wichtigen Rituale angeht. Eine meiner liebsten Spezies bei Startrek. Wenn sie nur ein wenig mehr vom Listenreichtum der Romulaner hätten.. Die außerirdischen Spezies spiegeln bei Startrek oft einen speziellen menschlichen Zug wider, sie sind also Archetypen. Die Klingonen sind alle Krieger, die Vulkanier alle Logiker und Philosophen, die Ferengi allesamt Schacherer, nur die Menschen sind - alles mögliche. *winks* Daelach
__________________ ~ xeper ~ |
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| | #10 (permalink) |
| °Celtoi° | [off topic / on] Erwähnenswert finde ich auch das Roddenberry / Star Trek die erste Serie im amerikanischen TV war die einem Chinesen und einer Afro-Amerikanerin eine Hauptrolle gegeben hat. Zuvor waren diese Rollen immer von geschminkten Weißen gespielt worden ! [off topic / off] |
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| | #11 (permalink) |
| Lurikeen Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Saarland Alter: 43
Beiträge: 125
| moinsen ![]() mr.sulu ist japanese und kein chinese das war damals im US-Fernsehen eine große sache, selbst Bruce Lee muste ja in "Green Hornet" eine Maske tragen, damit die zuschauer seine asiatischen augen nicht so sehen. man hatte auch noch einen rochus auf die japaner wegen ww2.Bei Mr. Spock hatte man auch anfangs auf werbefotos die spitzen ohren wieder wegretouschiert, um das publikum icht mit dem anblick eines ALIENS zu erschrecken... gruß ime
__________________ Fhtagn? Iä! Schab-Niggurath! |
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| | #12 (permalink) |
| Ourewäller Registriert seit: 22.01.2007 Alter: 36
Beiträge: 26
| Mir hat bei Star Trek immer die soziale Utopie gefallen - eine Welt ohne Geld, ohne Krankheit, ohne Krieg, alle unangenehmen Tätigkeiten übernehmen Maschinen, und der Mensch fliegt aus Lust an der Freude im Weltraum rum, um schlauer zu werden... Und die archetypischen Wesensformen sind auch klasse gemacht. Ich bin eher eine Betazoide. Klingonen kommen vom Mars, Betazoiden von der Venus, sozusagen
__________________ Ourewäller. Mer sinn so. Mer derfe des. |
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| | #14 (permalink) |
| Setian Registriert seit: 17.11.2007 Ort: Hamburg Alter: 35
Beiträge: 129
| Wobei Startrek leider keine durchdachte Utopie ist, sondern die Drehbuchautoren zugunsten einer netten Story oftmals ziemlich haarsträubende Dinge einbauen. Teilweise ist die Föderation dadurch ein krasser Rückschritt gegenüber unserem Grundgesetz. Beispiele: Die Folge, wo verhandelt wird, ob Data Eigentum der Sternenflotte ist. Das wird vor einem Militärgericht gemacht, mit einer Admiralin als Richter. Das wäre OK, falls es um disziplinarische Angelehenheiten ginge. Hier geht es aber darum, ob Data elementare Grundrechte zustehen, die jeder Föderationsbürger besitzt, namentlich das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Sowas müßte vor dem obersten Föderationsgericht verhandelt werden. Ansonsten könnte man ja auch bei einem Armeegericht verhandeln, ob Soldaten Eigentum der Armee sind und man ihnen daher z.B. eine Niere entfernen darf. Es geht hier um verfassungsmäßige Rechte, und da hat ein Militärgericht gar nichts zu melden. Noch erschreckender ist, daß diese Entscheidung von gewaltiger Tragweite hier mal eben übers Knie gebrochen wird, nur damit die Dramaturgie mit Riker als Ankläger und Picard als Verteidiger wieder hinkommt. Oder, als Worf querschnittsgelähmt wird, jault Crusher rum, daß die Gast-Ärztin eine neue, risikoreiche Therapie an Worf ausprobieren will, die im Experimentalstadium ist. Worf als Patient wird jedoch befragt und stimmt in voller Kenntnis des hohen Risikos zu, so daß kein ärztlich-ethisches Problem besteht. Genau dieselbe Crusher hat aber null Bedenken, ungefragt einem außerirdischen kleinen Mädchen (das Data in einer anderen Folge an Bord brachte) das Gedächtnis zu löschen - ein grober Verstoß gegen jede medizinische Ethik, gegen den sie bei Picard nichtmal versucht, ein Widerwort einzulegen. Auch als Worf sagt, daß er sich töten will, wenn er gelähmt bleibt, will Crusher ernsthaft ihn mit einem Kraftfeld fesseln. Auf Picards Anfrage, wie lange denn, haut sie raus, nötigenfalls auch ein Jahr lang. Erschreckend, wie sie ihre Ansichten einem Vertreter einer anderen Kultur aufnötigt. Von der DS9-Folge, wo Worfs Bruder durch Dr. Bashir umoperiert wird und sein Gedächtnis gelöscht wird, mal zu schweigen, das zieht auch keine Folgen nach sich. So toll, wie die Utopie es ansagt, ist auch Startrek nicht. Beispielsweise bekommt Data trotz 26 Jahren Erfahrung in "Kampf um das klingonische Reich" erst auf Anfrage das Kommando über eines der Schiffe, und sein erster Offizier äußert in vollem "Spezismus", daß er unter einem Androiden als Captain nicht dienen will. Dasselbe passiert auch regelmäßig, wenn ein Vulkanier irgendwo das Kommando über ein Schiff hat und keine menschliche "Logik" anwendet (Spock, Tuvok). Und das, obwohl die Offiziere der Sternenflotte angeblich dank des harten Auswahlprozesses zu den Besten gehören sollen. Da kann man also annehmen, daß sowas keine Ausnahme darstellt. Sektion 31 ist auch so ein Phänomen, das in etwa zu den Ansprüchen der Föderation paßt wie die Rauschgiftgeschäfte und Attentate des CIA zu den angeblichen Idealen der westlich-freien Welt. Es ist also nicht so, daß bei Startrek alles perfekt wäre, es gibt offensichtlich auch ziemliche Abgründe hinter der schicken Fassade der Föderation, die aber nur ganz gelegentlich thematisiert werden. So wie ja auch unser Land angeblich eine freie und demokratische Gesellschaft darstellt. Trotzdem wissen wir, daß bei uns die Realität anders aussieht. Aber als Ideal ist Startrek natürlich schon etwas Schönes.. (-; *winks* Daelach
__________________ ~ xeper ~ |
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| | #15 (permalink) |
| Piratentöppeltier ~Arrr!~ Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Kiel Alter: 28
Beiträge: 236
| *Daelach zustimmt* Obwohl ich TNG immer noch gern gucke, wenn sich mal die Gelegenheit ergibt, gehen mit Picard und seine "Holier than thou"-Einstellung doch ganz schön auf die Nerven. "Die Menschheit hat sich weiterentwickelt bla bla". Hab manchmal das Gefühl, dass da ein verstecktes "Und wir sind viel besser und toller als Ihr und dürfen Euch deshalb be-/verurteilen!" mitschwingt. Sisko gefiel mir da schon besser, der war auch öfter mal in moralischen Grauzonen unterwegs ohne das alles schönzureden. (Haha, Q: "Picard hätte mich nie geschlagen!" Sisko: "Ich bin nicht Picard!" Oder so ähnlich...^^) |
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| | #16 (permalink) |
| Der QuantenOnkel (TM) Registriert seit: 27.01.2007 Ort: in der Materialisation des Möglichkeitsfeldes
Beiträge: 551
| [QUOTE=Sabrina;79069 Picard und seine "Holier than thou"-Einstellung doch ganz schön auf die Nerven. "Die Menschheit hat sich weiterentwickelt bla bla". [/QUOTE] - da gab es doch noch Q, der ihn immer wieder ins Rotieren bringt...Nicht mal Zigarren darf er sich gönnen, der gestrenge kleine Franzose --> "Noch einmal Q"Grüsse, Q -Onkel
__________________ *** >> Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein << Nelson Mandela |
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| | #17 (permalink) |
| Setian Registriert seit: 17.11.2007 Ort: Hamburg Alter: 35
Beiträge: 129
| In der Tat, Picards Gesinnungsethik finde ich auch mitunter daneben. Diese Ethik ist nämlich ein Luxus, den man sich erstmal leisten können muß. Picard kann sie sich vor allem deswegen leisten, weil er das Drehbuch auf seiner Seite hat und insofern eigentlich sogar mächtiger ist als Q (-; Dennoch finde ich es gut, daß man bei TNG anders als bei TOS Gewalt nicht als bequemste Option sieht und die oberste Direktive nicht leichtfertig bricht, sondern sich zunächst mal den Kopf zerbricht, ob man nicht auch andere Lösungen findet. Das paßt nämlich auch gut zu meiner eigenen Haltung: Gewalt ja, sofern es notwendig ist. Anders als Picard handele ich aber nicht aus ethischen Gesichtspunkten so, sondern weil Gewalt oftmals ineffizient ist. Von Gegengewalt über juristische Probleme bis hin zu Rache fängt man sich mit Gewalt nämlich allerhand Probleme ein, die man ohne eigene Gewalt gar nicht erst hätte. Also wozu sich ohne guten Grund neue Probleme schaffen.. *winks* Daelach
__________________ ~ xeper ~ |
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| | #19 (permalink) |
| Lavageborene Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Reutlingen Alter: 27
Beiträge: 248
| Ich bin totaler Trekkie, was TNG (und am Rande noch DS9) angeht. Das was du über die lebendige Mythologie gesagt hast, Daelach, finde ich sehr treffend. Es ist wie die moderne Form von Arthurs Tafelrunde. Und klar, vordergründig ist bei TNG alles FriedeFreudeEierkuchen aber je neuer die Folgen, umso deutlicher wird, dass es auch im 24. Jahrhundert noch allerhand Probleme gibt. Aber genau das gefällt mir. Kennt einer von euch die Episode, in der Data für diese kleinen Roboter vor Gericht argumentiert (damit sie nicht auseinander genommen = getötet werden), weil sie plötzlich so etwas wie eigenen Willen entwickelt haben? Ein super Beispiel für die vielen moralischen Grauzonen, aber einfach herrlich in seiner Offenheit. Toll. Ich brauche diese ganze Box. Wenn die nur nicht so teuer wäre...
__________________ >------------------bitte hier schneiden---------------< |
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| | #20 (permalink) |
| °Celtoi° | Ich finde das noch recht angemessen...zumindest für das was man erhält ! Amazon.de: Star Trek - The Next Generation - 20th Anniversary Box (49 DVDs): DVD |
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