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Das Sein & kosmologische Philosophie Wer sind wir, wohin gehen wir, was ist das Ziel? (Was bin ich und wenn ja, wie viele ;) )

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Alt 08.02.2008, 15:02   #21 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
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Ich meine, es bringt gar nichts, über das Thema herumzuphilosophieren. Was ich als Einzelperson auf jeden Fall tun kann, ist, im Kleinen anzufangen und bei meinem alltäglichen Konsumverhalten darauf zu achten, dass mein ökologischer Fußabdruck so klein wie möglich ist. Da mag jeder unterschiedliche Prioritäten setzen, je nachdem, was für einen Lebensstil man führt, aber Möglichkeiten gibt es genug.
Das ist natürlich mit ein bisschen Denkaufwand verbunden und es mag auch Fragen geben, die sich gar nicht so einfach lösen lassen (welcher Kaufhausangestelle weiß schon, wo und wie die T-Shirts hergestellt wurde, die da im Regal liegen? Oder: sind vegetarische Sojaprodukte und Südfrüchte wirklich gesünder und sinnvoller als Schweinefleisch vom Bauernhof nebenan? ... etc.). Wem aber derlei Überlegungen schon per se zu lästig sind, der braucht eigentlich auch nicht jammern.
In einem nächsten Schritt kann man sich auf allen möglichen Ebenen politisch engagieren, um etwas mehr zu bewirken als nur durch das persönliche Konsumverhalten. Wobei ich ja meine, wenn jeder das mal so einigermaßen durchziehen würde, dann hätte es schon einen großen Effekt.
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Alt 08.02.2008, 15:15   #22 (permalink)
Eichelhäher
 
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Zitat von Nachtwölfin Beitrag anzeigen
In einem nächsten Schritt kann man sich auf allen möglichen Ebenen politisch engagieren, um etwas mehr zu bewirken als nur durch das persönliche Konsumverhalten. Wobei ich ja meine, wenn jeder das mal so einigermaßen durchziehen würde, dann hätte es schon einen großen Effekt.
Der Effekt wäre mit Sicherheit sehr gross .

Allerdings ist es eben schon auch so, dass es (politische oder gesellschaftliche) Rahmenbedingungen gibt, die umweltschädliches Verhalten effektiv fördern. In diesen Fällen bringt es wenig, an die ökologische Vernunft des Einzelnen zu appellieren, weil ökologisches Verhalten da dann eben klar messbare ökonomische Nachteile mit sich bringt. Da machen dann nur noch unverbesserliche Idealisten mit ...

Fazit: das eine (eigenes Verhalten ändern) tun - und das andere (auf der politischen Ebene für sinnvolle Rahmenbedingungen kämpfen) nicht lassen. Ich bin nicht für alles verantwortlich - und darf (muss) manchmal mit dem Finger auf die zeigen, die es sind (oder wären )
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Alt 08.02.2008, 21:25   #23 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
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Zitat von scréachóg Beitrag anzeigen
In diesen Fällen bringt es wenig, an die ökologische Vernunft des Einzelnen zu appellieren, weil ökologisches Verhalten da dann eben klar messbare ökonomische Nachteile mit sich bringt. Da machen dann nur noch unverbesserliche Idealisten mit ...
"Ökologische Vernunft" ist wohl zu idealistisch, ja. Aber was sich als kurzfristiger ökonomischer Vorteil darstellt, hat ja oft viele andere Nachteile (z.B. gesundheitlich etc.), die vielen Leuten durchaus plausibel zu machen sind. Und in vielen Fällen gehen ökologisches und ökonomisches Handeln sowieso Hand in Hand - die meisten weniger wohlhabenden Leute, die ich kenne, achten aufs Energiesparen nicht (nur) wegen der Umwelt, sondern in erster Linie wegen ihres Geldbeutels.
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Alt 09.02.2008, 13:43   #24 (permalink)
Somersetswampthing
 
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Na ja... "Energiesparen" bringt ja auch nicht unbedingt einschneidende Nachteile mit sich und ist bequem machbar. Auch "gesundheitliche Nachteile" sind nicht wirklich ein Zückerchen um den Menschen einzutrichtern wie wichtig Umweltschutz ist. Dazu geht es ihnen noch zu gut.
Besipielsweise sehen sehen die Leute zwar im Kino Filme wie fantastische Dokumentation "Die Erde" und wischen sich dann die Tränen aus den Augen wenn der Eisbär stirbt, oder sind entsetzt, tief bestürzt und sehr bewegt bei dem Erderwärmungs-Schinken von Al Gore. Aber dabei bleibt es dann auch.
Das bundesweite Geschrei ist gewaltig sobald es ans Geld geht oder es zu Einschränkungen der Bequemlichkeiten und Annehmlichkeiten des Alltags kommen würde. Und auch ist der Staat erpressbar und korrupt - Lobbies und Konzerne haben einen riesigen Einfluss und drohen doch immer ganz gerne mit Arbeitsplatzabbau und Wegzug wenn neue Verordnungen und Gesetze zum Umweltschutz verabschiedet bzw. durchgesetzt werden sollen.

Es bringt doch keine Sau den fetten ***** hoch und steht auf!!! Wenn wieder ein x-beliebiger Ausländer zusammengeschlagen wird oder sich jemand in Notwehr wehrt wie in Köln) oder wenn die böse USA mal wieder in ein Land einmarschiert - ja, dann sind gleich die ätzenden Berufs-Lichterketten-Steher zu Stelle und man ist ja soooo betroffen.
Und wenn es um den "Krieg gegen den Terror" geht, dann werden Milliarden Euro locker gemacht und Kameraden werden in den Tod geschickt für irgendwelche Ziegenhirten am Hindukusch die Demokratie und Toleranz noch nicht einmal buchstabieren können - von unseren tollen Politikern.

Mit gutgemeinten Appellen und Ratschlägen ändert sich nichts! Es müssen Handlungen folgen. Es sind drastischere und radikale Massnahmen nötig, um die drohenden Schatten der Katastrophe abzuwenden bzw. die Auswirkungen für die Zukunft einzudämmen. Aber das ist natürlich unpopulär weil: weitgehender Verzicht auf Geld, Komfort, Sicherheiten usw...

Sorry, wenn ich mich vielleicht etwas im Ton vergriffen habe, aber das Thema macht mich wütend. ich selber unterstütze eine militante Umweltschutz-Organisation, weil reden nicht hilft.

Blessings,
Andy
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Alt 09.02.2008, 19:44   #25 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
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Natürlich passiert zu wenig, aber ich finde es auch polemisch zu behaupten, dass gar nix passiert. Jeder in meinem Bekanntenkreis, der sein Auto abschafft, der Getränke in Glas- statt Plastikflaschen kauft, der mit dem Zug nach Berlin reist statt mit dem Flugzeug, der im lokalen Wald Müll aufsammelt, der beim Biobauern einkauft etc., tut ein paar kleine Schritte in die richtige Richtung.
Wenn man solche Leute, die gerade vor täglichen Entscheidungen stehen, sich etwas ökologischer verhalten, mit polemischen Bemerkungen nervt, entscheiden sie sich oft aus Trotz gegen den Umweltschutz. Ich habe die Erfahrung, dass es viel sinnvoller ist, ökologisches Verhalten zu ermutigen, anstatt unökologisches Verhalten zu kritisieren Einfacher pädagogischer Trick, der bei Erwachsenen genau so funktioniert wie bei Kindern.

Militant werden halte ich für nicht besonders sinnvoll. Ich hätte da auch so ein paar Themen auf der Welt, für die ich manchmal gern Amok laufen würde, aber es führt bestimmt nicht dazu, dass man ernstgenommen und angehört wird.
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Alt 11.02.2008, 01:11   #26 (permalink)
Birkenhangheimelchen
 
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Von einer Rache der Natur gehe ich nicht aus. Der Natur als ganzes kann es nämlich ziemlich egal sein, wenn das Klima kippt und Amsterdam unter Wasser steht. Klar, die Eiskappen werden schmelzen und viele Tier sowie Baumarten werden einfach vom Erdboden gewischt, auf der anderen Seite: Andere Pfalnzen- und Tierarten finden sich jetzt erst Recht in dem KLima wohl und gedeihen prächtig. Hiermit möchte ich keinesfalls die Umweltverschmutzung, welche wir anrichten in Schutz nehmen. Ich kann das wohl genau so wenig ab, wie die meisten von hier. Was ich damit meine ist eher: Die natur ist ein komplexes System, von mir aus auch ein ein ziges Lebewesen. Und wenn irgendwo etwas aus dem Gleichgewicht kommt, dann schafft sie es ziemlich einfach, es wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Natur an sich wird bestehen, solange der Planet selber besteht. Sie rächt sich also nicht sondern passt sich immer den Umstzänden entsprächend an.

Und was die sogenannten Naturkathastrophen angeht. Natürliche Busch und Waldbrände sind zum Beispiel ein essezieller Bestandteil des Lebenskreislauf. Viele Pflanzen können nur durch die Asche der verbrannten Erde und anderer Pflanzen gedeihen. Kathastrophen sind also vielleicht gerade mal für uns schlimm, gehören aber sonst eher einfach zur Natur dazu. Und wenn es jetzt mehr gibt, dann ist eine folge der Anpassung.

Meine Meinung zum Thema und Beitrag um wieder auf das eigintliche Thema zu kommen.
Mit freundlichen Grüssen
Widukind, Birkanhangheimelchen, welches irgendwie die kalten Zeiten vermisst.
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Jüngling im Flaumbart, befleissige du dich
dieser Lehren. Lerne sie willig.
Wen du treu dir gesinnt und vertrauenswert weisst,
den besuche nicht selten; denn dorniges Dickicht
und wucherndes Gras umgrünet die Wege,
die Niemand mehr zu betreten geneigt ist

Sprüche des Hohen aus der Hàvàmal, Sechste Gruppe
Widukind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2008, 14:45   #27 (permalink)
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Ich schätze, Mensch ist aufgerufen, von seiner "Vernunftbegabung" endlich Gebrauch zu machen!

Mit ein Grund, warum ich kein Christ bin:

Wenn sich Mensch die Welt "Untertan" macht, was ist er für ein Despot? Es ist des Menschen Bürde, die Schöpfung in ihrer natürlichen Form zu erhalten, nicht sein Recht, sie zu verbiegen, bis sie bricht!

In meinem Glauben sieht es so aus:

Der Mensch ist jenes Tier, das die Natur erkoren hat, über das Gleichgewicht zu wachen, das sie gefunden hat. Und das tut der Mensch äußerst schlecht, denn sein Dogma vom stetigen Wachstum (findet sogar ein biblisches Gegenstück: Turmbau zu Babel!) bringt das Ungleichgewicht nur noch schneller zum Kippen!

Letztlich ist das Kristentum gescheitert und seine falschen Werte gehören ersetzt!
Whyatt W. Bornagan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2008, 17:21   #28 (permalink)
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...jetzt hab ich ne überraschung für dich: es gibt sogar christen, die ökologisch sinnvoll handeln
amala krähenfeder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2008, 18:38   #29 (permalink)
FroIng *plingpling* ^^
 
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Zitat:
Zitat von amala krähenfeder Beitrag anzeigen
...jetzt hab ich ne überraschung für dich: es gibt sogar christen, die ökologisch sinnvoll handeln
Noiiiiin!!! Wo gibts denn sooooowas???
*schluck*





^^
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Zitat:
Zitat von Bölli^^
.. manchmal hab ich das Gefühl, wäre dieser Aspekt "Heiden gegen Christen" nicht existent als Thema für Lyrics, dann wäre auf den meisten Pagan und Black Metal Scheiben nur Rauschen zu hören
De gustibus non est disputandum
Hilda ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2008, 21:17   #30 (permalink)
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Zitat von Nachtwölfin Beitrag anzeigen
es mag auch Fragen geben, die sich gar nicht so einfach lösen lassen (welcher Kaufhausangestelle weiß schon, wo und wie die T-Shirts hergestellt wurde, die da im Regal liegen? Oder: sind vegetarische Sojaprodukte und Südfrüchte wirklich gesünder und sinnvoller als Schweinefleisch vom Bauernhof nebenan? ... etc.).
Danke für diese Zeilen. Manchmal frage ich mich, ob ich die einzige bin, die sich solche Fragen stellt und nicht mit 08/15 Antworten zufrieden ist. Das ganze ist zu komplex für simple Schwarz-Weiss-Malerei.
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Sala ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2009, 13:02   #31 (permalink)
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Zitat von Sala Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Nachtwölfin
es mag auch Fragen geben, die sich gar nicht so einfach lösen lassen (welcher Kaufhausangestelle weiß schon, wo und wie die T-Shirts hergestellt wurde, die da im Regal liegen? Oder: sind vegetarische Sojaprodukte und Südfrüchte wirklich gesünder und sinnvoller als Schweinefleisch vom Bauernhof nebenan? ... etc.).
Danke für diese Zeilen. Manchmal frage ich mich, ob ich die einzige bin, die sich solche Fragen stellt und nicht mit 08/15 Antworten zufrieden ist. Das ganze ist zu komplex für simple Schwarz-Weiss-Malerei.
Ich esse zum Beispiel aus Überzeugung KEINE Soja-Produkte! Warum? Weil sie in Deutschland nur sehr aufwendig anzubauen sind, da das Klima hier nicht ideal für Soja ist. DIe meisten Sojaprodukten stammen aus Südamerika, wo, Überraschung, für die Sojafelder oft Regenwald gerodet wird... Soja, statt Fleisch von heimischen Tieren, aber dafür Lebensraum vieler bedrohter Tierarten im Regenwald indirekt vernichten helfen? Ohne mich...
Ich lehne auch Essen ab, dass so tut, als wäre es Fleisch, aber eigentlich Gemüse oder Getreide ist. Vegetarisches "Gyros", "Bratwurst" und ähnliches schizophränes Essen kommt bei mir nicht auf den Teller. Wenn ich vegetarisches Essen esse, dann sollte es sich nicht schämen ein Gemüse zu sein.

Abgesehen von den Überlegungen zu Soja-Produkten, dem Wissen dass es im Atlantik einen gigantischen Müllstrudel, der die größe Mitteleuropas hat, gibt, und dass die Ratte und die Kakerlacke, ebenso wie die Möwe und die (freilebenden) Katze, ohne den Menschen wohl kaum eine so große Population hätte, denke ich, dass das aller größte Problem des Menschen ist, dass ihm nicht (mehr?) bewusst ist ein Teil der Natur zu sein. Egal was er tut, er ist immer ein Teil der Natur! Würmer, Maden, Bakterien, "Parasiten", Insekten und haufenweise anderes Getier ernährt sich direkt oder indirekt vom Menschen und seinen biologischen Hinterlassenschaften. Seine Felder sind Nahrungsquelle für unzählige Bienen, Wespen, Libellen, Hasen, Igel, Mäuse, ... In Hamburg zb. ist die Population an bedrohten Tierarten (vor allem Vögel und Schlangen und Pflanzen) GRÖßER, als ihm Umland... Es ist ein ewiger Kreislauf und ein ewiges Wechselspiel, dem der Mensch nicht entkommen kann, so sehr er es in seiner Verblendung auch gerne täte. Er muss sich dessen nur wieder bewusst werden!

Dazu dieses Video eines Ältesten der Hopi: http://www.youtube.com/results?searc...nprophecy&aq=f
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"Yesterday is history, tomorrow is a mystery. But today is a gift. That is why it is called the present." [Master Oogway - Kungfu Panda]

"Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.]

„Take only memories, leave nothing but footprints.“ [Chief Seattle]
Thalion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2009, 19:38   #32 (permalink)
Seiðkona in Ausbildung
 
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Zitat:
Zitat von Thalion Beitrag anzeigen
Abgesehen von den Überlegungen zu Soja-Produkten, dem Wissen dass es im Atlantik einen gigantischen Müllstrudel, der die größe Mitteleuropas hat, gibt, und dass die Ratte und die Kakerlacke, ebenso wie die Möwe und die (freilebenden) Katze, ohne den Menschen wohl kaum eine so große Population hätte, denke ich, dass das aller größte Problem des Menschen ist, dass ihm nicht (mehr?) bewusst ist ein Teil der Natur zu sein. Egal was er tut, er ist immer ein Teil der Natur! Würmer, Maden, Bakterien, "Parasiten", Insekten und haufenweise anderes Getier ernährt sich direkt oder indirekt vom Menschen und seinen biologischen Hinterlassenschaften. Seine Felder sind Nahrungsquelle für unzählige Bienen, Wespen, Libellen, Hasen, Igel, Mäuse, ... In Hamburg zb. ist die Population an bedrohten Tierarten (vor allem Vögel und Schlangen und Pflanzen) GRÖßER, als ihm Umland... Es ist ein ewiger Kreislauf und ein ewiges Wechselspiel, dem der Mensch nicht entkommen kann, so sehr er es in seiner Verblendung auch gerne täte. Er muss sich dessen nur wieder bewusst werden!
Danke für den Beitrag!

Aber selbst in ländlichen Gegenden sind viel Arten bedroht.....die natürlichen Flussläufe werden umgeleitet und Eisvögeln ihre Nistplätze genommen......Ich habe sogar schon selber von Landwirten erfahren, das sie die extra nicht melden, damit sie auf ihren Ländereien machen können, was sie wollen ohne auf die Tierchen rücksicht zu nehmen......
Nach Kyrill waren einige Wäldchen nicht mehr....alle beklagen sich drüber.....aber wer hat denn angefangen Monokulturen zu pflanzen.....

Aber man kann es nicht so darstellen, das die Natur sich rächt. Wie schon gesagt wurde sind manche Ereignisse logische Konsequenzen menschlichen Handelns.Mache wären auch so eingetroffen.Die Natur verläuft in Zyklen und hin und wieder ist es als würden einige Dinge spontan passieren.Das ist genau das selbe wie mit der Klimaerwärmung.Es gab schon immer mal Eiszeiten und auch wieder extrem heiße Perioden.Der Mensch bringt sicherlich den zeitlichen Ablauf durcheinander und verlangsamt und beschleunigt ihn........aber eins ist sicher so sehr sich viele über die fehlenden Winter beschweren..........es wird irgendwann auch wieder eine Eiszeit geben.

Und ich werd immer doof angeschaut, wenn ich bei unseren Grüppchen mal was aufheben, das einer von denen achtlos in den Wald wirft....dabei meine ich nicht die Tempos und den Apfelnürsel (Die werf ich auch zum Verrotten in den Wald)
Beim Maiwandern habe ich mir von den ganzen Rauchern einen anhören dürfen, weil ich mich beschwert habe, das sie Kippen in den Wald werfen.....

Ja ich bin auch nicht immer perfekt und kaufe in Plastik verpackte Lebensmittel.....alternativen werden ja auch kaum angeboten.....aber dann achte ich doch wenigstens darauf sie richtig zu entsorgen.
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Zwischen zwei Welten schwebt das Leben wie ein Stern, Zwischen Nacht und Morgen, am Rande des Horizonts Wie wenig wissen wir über das, was wir sind! Wie viel weniger über das, was wir sein könnten!

Ich verlange von den Leuten nicht, daß sie mir angenehm sind, weil es mich vor dem Problem bewahrt, sie zu mögen.-Stolz und Vorurteil~Jane Austen

Geändert von Ferun Namid (15.05.2009 um 19:51 Uhr)
Ferun Namid ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2009, 20:18   #33 (permalink)
Querdenkender Einzelgänge
 
Benutzerbild von Trascher
 
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Joar Malzeit

also ich persönlich sehe es auch so, du Natur hat nie einen Rachegedanken, aber wenn sich der Mensch weiter wie ein Parasit aufführt, fängt der Wirt vielleicht an zu Kratzen....... wir wären dann also ev. ade.

Ich quote mal nen paar Zitate von mir ausm VfgH-Forum (von mir)
Zitat:
Hab auf N24 mal wieder ne nette Doku gesehen
N24 - Wenn die Natur den Menschen überlebt
Zitat:
Und wie können wir uns denn eigendlich so sicher sein, dass unsere Existenz gesichert ist, wo uns doch jede Naturkatastrophe und Krankheiten wie Krebs, AIDS usw zeigen wie machtlos wir sind?

Ich meine:
Spezies Mensch ausgelöscht durch:
-Natur (wahrscheinlich Viren/Bakterien)
-Erde (Naturkatastrophen<->Klimawandel)
-kosmische Ereignisse (Asteroiden und co)
-Spezies Mensch selbst
Zitat:
Und es sollte eigendlich nicht heißen: "Deine-Meine Welt" oder "Unsere Welt", den wir sind doch eigendlich nur ein Teil der Erde und nicht ihr Herrscher.
Achos, und nun kommt wieder mal der Knaller, wir in Europa sollten sowieso mal ganz leise treten, denn:
Klimaerwärmung-->Süßwasserreserven(Eis) schmelzen (z.B. Grönland-Eisschild)-->Süßwasser in den Atlantik-->Bei zuviel bricht der Golfstrom zusammen (der basiert auf ne gewisse Salzkonzentration, da Salzwasser schneller sinkt usw...), und damit fällt die Zentralheizung Europas aus==> endlich wieder Frost.
Achja, an die ewigen Zweifler, die letzten beiden Eiszeiten sind genau deswegen ausgebrochen, unteranderm ist ein wirklich großer Süßwassersee, der von Gletschern umgeben war, (Nordamerika) in den Atlantik geschwappt und zack wars Kalt.
Und wegziehen ist auch nicht so der Renner, das machen auch andere und wenn Europa vereist, vereist Russland und damit bricht die Thermodynamik der Erde entgültig zusammen, Juhu.

So, soviel zum Thema
Grüße Trascher
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Der Weg ist das Ziel! - Doch das Ziel zeigt den Weg.

"Ich weiß, dass ich nicht weiß" Sokrates

Unser Leben für ihre Sicherheit ~ Feuerwehr
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Alt 13.10.2009, 12:12   #34 (permalink)
Inspirierter Wahnsinniger
 
Benutzerbild von William
 
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Ein kleine Punkt. Die Menchen haben immer erst gelehrnt im Einklang mit die Natur zu leben wenn es fast zu spät war.

Die Plains Indianer haben erst begriffen das die sollte kein Treibjagd nutzen für die Buffel als die merkte das die Buffel schwenden und das war langst bevor die Europaer kamm.

Die Aboriginies haben es allein geschaft in etwa 15 bis 40 tausend Jahre Austrailien fast komplet zu Wuste zu machen. Und die Jagen immer noch mit gross flächen Feuer.

Ich sehe es als eine Teil unser aufgabe "die Menchen" auf zuwecken und für die da zu sein wenn unser System kolabierts ein andere Weg zu seigen.

William
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I'm a heretic, what's your excuse?
William ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2009, 19:10   #35 (permalink)
Somersetswampthing
 
Benutzerbild von Andy
 
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@William

Gut gesagt!

Auch die Beispiele die du angeführt hast - Umweltzerstörung, Ausrottung von Arten, Umweltverschmutzung usw. sind ja nicht erst "neumodische" Erscheinungen die mit der Industrialisierung aufgekommen sind.

Die Liste deiner erwähnten Beispiele lässt sich noch beliebig verlängern. Schon viele Zivilisationen haben sich durch Raubbau, Umweltzerstörung und Co. das Lebenslicht ausgeblasen oder sind in die Steinzeit zurückgefallen...

Dazu kann ich ein sehr schönes, fundiertes (poulärwissenschaftliches) Buch von Jared Diamond empfehlen: "Kollaps".

Nun, ich denke wenn es hart auf hart kommt - Klimawandel, Anstieg des Meeresspiegels um mehrere Meter, weltweite Hungersnöte, Energiekrisen usw... dann ist es so. Das Problem wird sich dann von selbst beheben, gut vielleicht dauert es dann 1000 oder 10000 Jahre - Kriege, Hungersnöte, Seuchen, Krankheiten usw. werden die Welt-Bevölkerung enorm Reduzieren. Der Rest gibt sich dann von alleine, Selbstregulierung.

Vielleicht ist es eine Eigenart des Säugetiers "Mensch" mit offenen Augen in den eigenen Untergang zu laufen, bzw. ein Schritt nach vorn zu machen wenn sich Abgründe auftun.

Das ist leider so - siehe Holocaust. "Nie wieder!" ist ein Schlagwort. Aber was ist in Kamboda passiert, auf dem Balkan, was in Ruanda? Nix. Fazit: der Mensch lernt nicht.

Ich bin leider recht sarkastisch und zynisch was Umweltthemen angeht.
Andy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2009, 00:34   #36 (permalink)
hem netjer tepi
 
Benutzerbild von Merienptah
 
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Tja, ich denke dass die Natur sich nicht für das rächt was wir, die Menschen ihr antun. Aber sie verzeiht auch nicht was wir anrichten.
Die Menschen (und leider nicht nur sie sondern alle Kreaturen auf dieser Erde) müssen für alles was sie in der Natur zerstören ihren Preis bezhahlen. Und wie wir sehen wird dieser Preis von Jahr zu Jahr höher.

Temperaturanstieg, Stürme, Unwetter, Überflutungen, Missernten und Hungersnöte, Ausdehnung der Wüsten, Waldsterben, Abschmelzen der Polkappen und des grönländischen Inlandeises, Verschwinden der Gletscher in den Hochgebirgen, damit verbundene Erosion und Meeresspiegelanstieg...
Soll man die vermehrten Erdbeben und Tsunamis auch mit dazuzählen???

All das ist der Preis den wir für den Umgang mit der Natur zahlen müssen und zahlen werden. Ob es uns gefällt oder nicht. Und das ist nur der Anfang. Die natürliche Ausleese hat längst begonnen und dieser Prozess, der die Parasiten von der Erde verbannt wird schneller und stärker.
Ob und wenn ja wieviele diesen Prozess überleben werden, darüber will ich nicht spekulieren.

Was ich jedenfalls garantieren kann ist, dass die Menschheit sofern sie das überlebt auf keinen Fall daraus lernen wird, genauso wie sie aus keinem anderen Fehler, den sie je begangen hat gelernt hat. Der Mensch weiss genau was er tut und was für Folgen sein Tun hat, dennoch tut er es ohne Schuldgefühl. Wir sägen den Ast auf dem wir sitzen mit einer unbeschreiblichen Ingnoranz für die Folgen ab. Und als wir erfahren und begriffen haben, dass der Ast brechen wird haben wir die Hand- gegen eine Motorsäge ausgetauscht anstatt mit allen mitteln den Bruch zu kitten.
Das ist wahrscheinlich die einzige menschliche Eigenschaft die ich nie verstehen werde.

Der Erde als solches und der "Natur" wird das nicht schaden. Es wäre nicht das erste Mal dass Klimawandel und daraus resultierende mehr oder weniger lange Eiszeiten ein Massensterben auslösen, dass einen Grossteil des Lebens auf der Erde auslöscht. Der einzige Unterschied zu den Früheren ist dass diesmal der Mensch die Geschwindigkeit bestimmt hat und der ganze Prozess weitaus schneller abläuft als gewöhnlich.
Aber auch das wird sich früher oder später nach unserer wahrscheinlichen Abdankung wieder einpegeln.

So bitter es klingt, ich sehe die Menschheit als eine aussterbende Art, obwohl oder gerade weil es von uns momentan so viele Exemplare gibt wie nie zuvor und diese ungeheure Masse unsere gesamte Umwelt überbelastet. Es gibt einfach zu viele von uns. Das logiosche Resultat ist, unsere Anzahl wird sich in den nächsten Generationern durch Selektion rapide verringern -wenn die Umweltkatastrophen, die immer weiter zunehmen werden uns nicht bis dahin schon von der Erde geputzt haben- oder wir werden einfach wie so viele andere Arten aussterben.
Das sind düstere Visionen, das geb ich zu. Aber ich wüsste nicht wie die Natur den Jetzt-Menschen in seinem massenhaften Auftreten noch länger überstehen könnte. Schwer zu ertragende Vorstellung... Aber über kurz oder lang wird es darauf hinauslaufen... Das ist der Lauf der Natur. Ganz einfach...

LG Meri
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Folge deinem Herzen solange du lebst und tue nicht mehr, als es dir aufträgt.
Merienptah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2009, 22:03   #37 (permalink)
~~~~~~~~~~~
 
Benutzerbild von Centaurea
 
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Blog-Einträge: 3
ich glaub auch nicht, dass "die Natur" sich rächen will. Dafür sind wir kleine Menschlein der viel zu egal
Das, was gerade an Naturkatastrophen passiert, haben wir uns zu einem guten Teil selber zuzuschreiben und müssen uns deswegen nicht wundern, wenn´s irgendwann laut knallt und das war´s mit den lieben Menschen.
__________________
~ Asato Ma Sadgayama ~ Tamaso Ma Jyotirgamaya ~ Mrytor Ma Amritamgamaya ~
Centaurea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2009, 18:46   #38 (permalink)
->Ego-wichse<-
 
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Beiträge: 15
Schuld ist ein metaphysisches Verhaengnis und damit nichtmal eine ethische Kategorie.... insofern Kategorien ueberhaupt irgendwie beseelt sind , dann doch nur mit einem Unleben, das zur Nekrose von Gedanken fuehrt.

Es ist daher irrelevant und unlogisch sich "Schuldig" zu fuehlen, Vergebung zu erwarten oder sich in besagten kategorischen Netzen zu verheddern....

Schuld ist ein Bannspruch der die Einbildung von Willen zerfrisst...
Lorith ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2009, 22:43   #39 (permalink)
crazy
 
Benutzerbild von indigo
 
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Beiträge: 79
Es macht mich glücklich zu sehen, das ihr euch so viele Gedanken macht.
Für die, die Versuchen, einen "kleinen" Beitrag zu leisten, bitte, steht weiterhin dazu. Wir können nur hoffen, dass noch mehr auf die Idee kommen.
Busi an alle
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Mutter Gaia ist unser aller Mutter, und es liegt an uns sie zu schützen.
Nur durch Gemeinsamkeit können wir dies erreichen.



Der Göttin ewig treu, und in Gemeinsamkeit verbunden.

In Var us same
indigo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2009, 22:47   #40 (permalink)
Tawarhel
 
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Beiträge: 209
Meri, ich sehe das genauso wie du, in allen Punkten und auch darin: der Menschen gibt's zuviele und sie sind lernresistent; dein Bild mit der Motorsäge gefällt mir. Der Ast wird fallen, und ich finde es nicht bitter, wenn der hinabgestürzte Affe danach nicht mehr aufsteht. (wahrscheinlich glaubt der Affe, ein Adler käme im letzten Moment und trüge ihn sanft davon - oder er habe ein Seil, das ihn sichere)

Es wird Organismen geben, die des Affen Überreste verwerten können. (z. B. alle Lebewesen mit Benzolringen in der DNS(?) überstehen problemlos die Radioaktivität; soweit ich informiert bin)

Mit dieser Denke, dass der Homo sapiens eine überlebte Art ist, deren Beendigung ansteht, bist du übrigens nicht alleine. Ich habe dies auch schon aus dem Mund einer anderen Person gehört.

Ich selbst bin überzeugt, dass es der Natur letztlich unbedeutend ist, ob die "schrecklichen Echsen" oder die veränderten Primaten aussterben.

Aber wir müssten uns nur klar sein, dass alles, was wir der Natur antun, uns selbst antun. Vernunftbegabung sollten wir nutzen, um unsere Verantwortung zu erkennen. Die kleinen Schritte, die jeder tun kann, kann er trotz Apocalypse-Prognose tun, damit seine Mitlebewesen und er selbst noch lange ihren gewachsenen Lebensraum nutzen können. Das wäre zumindestens fair.
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