| Es ist bei der Meditation wichtig, sich nicht selbst unter Druck zu setzen, was nach Deiner Beschreibung körperlicher Reaktionen aber passiert. Ich glaube, das ist Dein primäres Problem.
- Versuche, möglichst regelmäßig zu meditieren. Wenn Du psychosomatische Schmerzen hast, stehst Du unter dem Druck, etwas tun zu müssen. Das sind aber keine guten Voraussetzungen für Meditation. Meditiere also am Anfang, wenn Du keine Probleme hast. Dann klappt es später vielleicht auch zur akuten Schmerzbehandlung.
- Du brauchst keine bestimmte Körperhaltung einzunehmen. Wichtig ist die Kontrolle über Deine Gedanken. Ideal ist es, an nichts zu denken, aber das ist gar nicht so leicht. Als weniger schwierige Alternative bietet sich an, sich optisch auf etwas zu konzentrieren (z.B. Kerzenlicht) und/oder immer wieder ein Mantra (laut oder in Gedanken, z.B. das klassische "AUM"/"OMM") aufzusagen. So wird der Geist gezwungen, sich zu fokusieren und nicht ständig umher zu springen. Nach einer Weile wird der Geist auch dadurch "leer".
Ich hoffe, das wird Dir helfen,
Bock von Mendes
__________________ Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
Den Sklaven das Kreuz, den Heiden die Welt.
Ein freier Geist ist unbesiegbar. |