| Klar du hast recht, man muss vorsichtig sein, wenn man einen matriachalen Bezug herstellen will zu den vorhellenischen Göttinnnen.
Aber bemerkenswert ist es trotzdem. Ich hatte mich vor Jahren mit der Stellung der Frau im "klassischen" Griechenland auseinander gesetzt.
Diese wurde, je "höher" die Kultur entwickelt war, immer geringer. Besonders gut situierte Frauen wechselten lediglich das Haus des Vaters mit dem Haus des Ehemannes. Draussen hatte sie so gut wie nie etwas zu suchen. Sie war der Besitz des Mannes.
Interessant ist schon, dass nur Hekate von vielen Veränderungen, denen andere Göttinnen unterworfen waren, verschont blieb. Vielleicht war man sich doch bewusst, wie wichtig es ist jemanden zu haben, der alles verbindet; Geburt und Tod, hell und dunkel, das Alte und Neue einfach all die Übergänge und Übergrenzungen, die dem Menschen Angst machen. |