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Alt 29.03.2008, 00:10   #25 (permalink)
Dalija
Bewusster-SEIN
 
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Registriert seit: 19.03.2008
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Zitat:
Ich meinte das "sich ändern" aus dem eigenen Erkennen der Notwendigkeit heraus. Und nicht das "sich ändern", indem man einen Verhaltenskodex und die Glaubenssätze einer Lehre übernimmt.

Es ist also keine Lehre in dem Sinne, dass es Leitsätze und Einsichten anderer Leute gibt, denen man folgen könnte. Man folgt den eigenen Einsichten.
Ja da hast du recht..
das sehe ich genauso

Zitat:
Bist Du in einer Gruppe?
Ich stehe momentan mit einer in Kontakt, aber bin mir nicht sicher ob es da überhaupt was zu lernen gibt.. man muss sich ja von der Qualität der Gruppe erstmal überzeugen.. das ist wichtig..

Du?

Zitat:
Kennt jemand die anderen drei Wege????

Ich frage ernsthaft, denn ich habe mein eigenes Weltbild auch als Synthese verschiedener alter Weltbilder geschschaffen und habe es einst als "dritter Weg" bezeichnet (...was ich aber nie publik gemacht habe - ich äußere das hier zum ersten Male!).
Bei den anderen drei Wegen handelt es sich um den des Fakirs, Mönchs und Yogis.. bei diesen drei Wegen muss man dem weltlichen Leben entsagen..

Ich stelle dazu mal eine gute Erklärung rein:

Zitat:
„Die vier Wege sind Wege der Befreiung von unnötigen Gesetzen. Der Weg kann Ihnen gezeigt werden... aber Sie müssen selbst daran arbeiten. Die meisten Gesetze, denen wir unterliegen sind Resultate unseres Schlafes und unserer Unbewusstheit. Jeder Schritt, den wir machen indem wir bewusster werden macht uns freier. Nehmen wir an ein Mensch ist mit dem mechanischen Leben zufrieden; dann verschließt er sich den höheren Einflüssen (die ihn lehren könnten zu erwachen) und empfängt nur Einflüsse (aus den niederen Ebenen, seine eigenen Neigungen miteingeschlossen). Natürlich ist er dann in einer schlechteren Position als der Mensch, der Einflüsse aus höheren Welten empfängt. Viele Einflüsse können mechanisch empfangen werden, aber viele andere benötigen Bemühungen...“ (Ouspensky)
Zitat:
Es gibt den Weg des Mönchs, den Weg des Yogi, den Weg des Fakir und, wie Gurdjieff vorschlägt, einen „vierten Weg“, der offenbar aus seinem langen Kontakt mit den Sufi – Lehren abgeleitet wurde und der sehr ähnlich dem ist, was Don Juan (bis zu einem gewissen Punkt) gemeint hat, und genauso dem, was die Cassiopaeaner erklärt haben.

Der „Weg des Mönchs“ ist ähnlich der von McCarthy beschriebenen, von ihr „gewählten Art“. Das ist der Weg des Glaubens, der Weg des religiösen Gefühls, der Weg der religiösen Opfer. Das ist der Weg für Menschen mir sehr starken religiösen Gefühlen und Vorstellungen. Es ist ein langer, harter Weg, wie McCarthy bemerkt, als sie sagt: „ Das ist üblicherweise nicht friedvoll oder ruhig, aber es fühlt sich richtig an.“ Solch ein Weg besteht aus vielen Jahren des Ringens mit sich selbst, des Kämpfens mit Emotionen – mit Gefühlen. Das Individuum unterwirft alle ihre/seine Emotionen einem Gefühl, und dabei entwickelt es Einheit im Selbst. Diese Person arbeitet an der Entwicklung des „emotionalen WILLENS“. Das wird oben klar ausgedrückt: „ Im Weg der Liebe geht es um Mitgefühl und Reinheit in der Leidenschaft und den Willen, der dahinter steht, sowie dem Streben zu einem Gefühl von Fülle und Einheit von Allem.“

Gurdjieff deutet jedoch darauf hin, dass in solch einem Menschen der physische Körper und der mentale Körper unentwickelt verbleibt und daraufhin, um das Erlangte des Mönchs/Heiligen ANWENDEN zu können, das Augenmerk auf die Entwicklung des Körpers und die Fähigkeit zu Denken gerichtet werden muss. Dies kann jedoch nur durch eine weitere Reihe von Opfern erreicht werden. Der Mönch muss ein Yogi und ein Fakir werden. Dies tun sehr wenige, weil sie, bevor sie die Schwierigkeiten überwunden haben, sterben.

Der Weg der Weisheit, auf den sich Carla bezieht, der auch als der Weg des Yogis bekannt ist, ist der Weg des Wissens, der Weg des Geistes. Dieser Weg besteht aus der Entwicklung des Geistes, und kann auch dazu führen, wie Carla recht deutlich bemerkt, dass der Körper verlassen wird und die Emotionen unentwickelt bleiben. Sie sagt: „ In der Struktur der Weisheit geht es um Wissen, Friede, Loslösung und dem Streben nach einem Gefühl von Leere und dem Nichts. Das ist sehr friedvoll und ruhig.“ Aber ohne die Entwicklung der physischen und emotionalen Körper, kann das Individuum unfähig sein, sein Erlangtes anzuwenden, ohne nicht zuvor zurückgekehrt zu sein, um an seinem Körper und seinen Gefühlen gearbeitet zu haben. Solch ein Mensch „weiß alles“, aber kann nichts TUN. Er/Sie muss vorher zurückkehren, um Ergebnisse zu erreichen, indem er/sie eine weitere Reihe von längeren Bemühungen auf sich nimmt um anzuwenden, was er/sie weiß. Der Hauptunterschied zwischen dem Weg des Wissens und dem Weg des Fakirs und des Mönchs besteht darin, dass der Yogi eventuell den Vorteil hat, seine Lage zu verstehen, zu verstehen was er vermisst, was er tun muss und in welche Richtung er gehen muss. Aber wieder, sehr wenige erreichen dies vollständig, da sie vorher sterben.

Der Weg des Fakirs ist der Weg des Kampfes mit dem physischen Körper. Es ist lang und schwer. Das Ziel ist es, „Transzendenz“ zu erreichen, indem physischer Wille und Kraft über den Körper entwickelt wird. Dies wird durch schreckliches Leiden erreicht, durch Quälen des Körpers. Das ganze besteht aus verschiedenen unglaublich schwierigen körperlichen Opfern, so wie regungsloses Stehen in derselben Position über Stunden, Tage, Monate oder Jahre... was auch immer. Wenn der Fakir nicht krank wird oder stirbt, bevor er sein Ziel erreicht, kann er etwas erreichen. Was erreicht er? Er hat Herrschaft über seinen Körper erreicht; aber er hat nichts, worauf er dies anwenden kann. Er kann es nicht verwenden, um Wissen oder Selbst – Perfektion zu erlangen, weil er normalerweise zu diesem Zeitpunkt bereits zu alt ist und bald stirbt.

Beim Weg des Fakirs gibt es üblicherweise keinen Lehrer. Der Schüler kann möglicherweise Zeuge großer Willensleistungen gewesen sein, was ihn so beeindruckt und besessen hat, dass er sich danach sehnt, diesem nachzueifern – solch eine Fähigkeit für sich selbst zu besitzen.

Beim Weg des Mönchs IST das Wichtigste der Lehrer. Ein Teil der Arbeit am Weg des Mönchs besteht darin, dass der Schüler absoluten Glauben an den Lehrer hat und sich ihm oder seinen Lehren in absolutem Gehorsam unterwirft. Das Wesentliche an diesem Weg ist der Glaube an Gott, die Liebe zu Gott, die konstanten Bemühungen Gott zu gehorchen und zu dienen. Wie uns die Geschichte der Religionen zeigt, kann natürlich das Verständnis solcher Menschen zum Begriff Gott und zur Vorstellung, wie Gott zu dienen sei, sehr subjektiv und widersprüchlich sein. Glücklicherweise wird heutzutage immer öfter akzeptiert, dass der „Weg des Mönchs“ in unterschiedlichem Kontext gegangen werden kann, so dass die Menschen weniger dazu neigen, diejenigen umzubringen, die nicht ihrem speziellen Konzept von Gott folgen. Aber diejenigen, die diesem Weg folgen, hängen im Allgemeinen immer noch an dem Gedanken, dass sie dem „Besten“ oder einem „Besseren“ Pfad folgen, als alle anderen Menschen. Carla sagt das nicht. Sie sagt, dass sie den Weg des Herzens als den „schnellen Weg“ betrachtet, und für sie und viele andere hat das – einen Grund, wie wir im weiteren herausfinden werden.

Auf dem Weg des Yogis beginnt man mit einem Lehrer, oder vielen Lehrern, und endet als sein eigener Lehrer. Man lernt Methoden durch studieren und beginnt danach sofort, sie selbständig anzuwenden.

Das Wichtige an diesen drei Wegen ist, dass sie alle einen deutlichen Rückzug vom alltäglichen Leben verlangen. Vieles in dem Kampf muss, notwendigerweise, im „Rückzug“ oder in persönlicher Meditation gefochten werden. Jede dieser Methoden ist auf die eine oder andere Art dem täglichen Leben entgegengesetzt, und deshalb haben die Anwender im Allgemeinen einige Schwierigkeiten, sich auf die „reale Welt“ einzustellen. Der VIERTE Weg, nach Gurdjieff und dem, wofür die Cassiopaeaner und die Sufis einzustehen scheinen, verlangt KEINEN Rückzug vom alltäglichen Leben. Er hat auch keine „bestimmte Form“, so wie die Wege des Fakirs, Mönchs und Yogi.

Die „Arbeit“ am vierten Weg besteht aus der Nutzung des Lebens, indem ein Mensch in seinem eigenen Milieu an allen seinen Aspekten gleichzeitig arbeitet. Man arbeitet an der physischen Meisterung, der geistigen Entwicklung und an der emotionalen Integration und Kontrolle. Und dies wird durch BEWUSSTSEIN erreicht, kombiniert mit WISSEN und WILLEN. Man muss Meister über seinen Körper, seinen Verstand und seine Gefühle werden. Das Wichtigste auf dem Vierten Weg, wie sowohl die Sufis als auch die Cassiopaeaner meinen, ist EINSICHT. Wir werden uns über soviel wie möglich in unserer Realität bewusst und TUN NICHTS, was wir nicht verstehen, außer als Experiment um mehr zu entdecken und mehr Einsicht zu erlangen. Je mehr wir verstehen, WAS wir tun, und WARUM und WIE, desto größer ist unser Bewusstsein.

Glaube ist auf diesem Weg nicht erforderlich. Tatsächlich steht der Glaube diesem Weg entgegen. Auf diesem „Vierten Weg“ muss ein Mensch „sich selbst in der Wahrheit dessen, was ihm gesagt wird, entsprechen“, durch Nachforschungen, Recherche und Experimente. Solange er nicht zufrieden ist, sollte er nicht „im Glauben“ handeln.


Von den vier Wegen ist der Weg des Fakirs der Rohste, wie Gurdjieff bemerkt. Der Fakir weiß sehr wenig und versteht sehr wenig, aber er hat UNGLAUBLICHE Meisterschaft über seinen physischen Körper.

Der „Mönch“ weiß ein wenig mehr. Er wird durch seine religiösen „Gefühle“ getrieben, durch seine gewählte religiöse „Tradition“ und durch die Sehnsucht nach dem Ergebnis – das ist – er WILL ERLÖSUNG. Er vertraut seinem Glaubenssystem, das seinen gewählten Lehrer miteinschließt (Jesus, Buddha, wer immer) und er glaubt, dass all seine Bemühungen und Opfer „Gott gefallen“.

Wie dies funktioniert wird mit bestimmten Hinweisen in obigem Statement enthüllt. Carla sagt, dass der „ Weg der Weisheit nach... Leere strebt“ und der „Weg der Herzens... zu einem Gefühl von Fülle strebt“. Dies bringt uns zurück zu Don Juans Bemerkung über den Räuber:

„Um uns gehorsam, demütig und schwach zu halten, haben die Räuber... uns ihr Bewusstsein gegeben! ... Ihr Bewusstsein ist verschlungen, widersprüchlich, verdrießlich und von der Angst erfüllt, jederzeit entdeckt zu werden.“

„Ich weiß, du hast zwar nie Hunger gelitten“ fuhr er fort, „aber trotzdem hast du Angst um deine Nahrung. Und das ist nichts anderes als die Angst des Räubers. Er fürchtet, seine Machenschaften könnten jeden Moment aufgedeckt und ihm dadurch die Nahrung entzogen werden. Durch das Bewusstsein, das schließlich ihr Bewusstsein ist, lassen die Raubwesen in das Leben der Menschen einfließen, was immer vorteilhaft für sie selbst ist. Auf diese Weise erreichen sie ein gewisses Maß an Sicherheit, die als Schutzwall vor ihren Ängsten steht.“


Menschen, die den „Weg des Herzens“ wählen, sind sich sehr über genau diese inneren Gefühle bewusst... Widerspruch, Schuld (die Angst, jede Minute entdeckt werden zu können) und HUNGER. Sie versuchen immer, die Liebe im Angesicht dieser negativen Gefühle zu manifestieren, um die Leere im Inneren aufzufüllen. Carla erzählt von ihren Kämpfen, wenn sie sagt: „ Das ist üblicherweise nicht friedvoll oder ruhig, aber es fühlt sich richtig an.“

Der übliche Umstand solch eines Weges ist der: „Ich finde mich in allen Arten von schmerzhaften und elenden Situationen wieder. Ich finde mich wieder, dass ich negative Gefühle über Menschen und Situationen habe, die sich in Situationen niederschlagen, die mein Leben negativ und schmerzvoll machen. Aber ich entscheide mich, das zu bewältigen, indem ich – mit meinem Willen – die Liebe von allem und jedem manifestiere, in jeder dieser elenden Situationen. Indem ich das tue, strebe ich „nach Mitgefühl und Reinheit der Leidenschaft und der Wille dahinter strebt nach einem Gefühl von Fülle und Einheit von Allem.“

Anders gesagt, ich kann innerlich, äußerlich und überhaupt gequält werden, aber ich werde LIEBE GEBEN und LIEBE FÜHLEN und mich darauf konzentrieren dieses VOLLE innere Gefühl von LIEBE anzusammeln, egal was kommt!

Deshalb bewältigt sie den „Geist des Räubers“, indem sie verweigert, die Widersprüche, den Missmut, die Schuld und den Hunger zu akzeptieren. Und tatsächlich ist das ein Weg, die Gesetze zu bewältigen... ein Weg, den Kampf zwischen Ja und Nein“ zu schaffen. Und er wird bestimmt Ergebnisse zeigen, wie die Literatur beweist.

In relativen Begriffen kann der Mönch in einer Woche des Fastens, des Gebets und der Konzentration auf die Manifestation der Liebe das erreichen, wozu der Fakir einen Monat voller Qualen benötigt. Beide werden dadurch vom Geist des Räubers frei.

Der Yogi weiß um einiges mehr. Er erlangt Wissen um die Existenz des Geistes des Räubers, und er weiß, dass er davon frei sein will. Er weiß, warum er das will, also lernt er, um Wissen zu erlangen, wie er dies anstellen kann. Eventuell lernt er, wenn er seinen „Hausaufgaben“ macht, dass er eine gewisse Substanz in sich produzieren muss, um von den „Gesetzen“ frei zu werden. Er lernt, dass eine bestimmte Art von mentaler Übung oder Konzentration des Bewusstseins diese Substanz in einem Tag produzieren kann. Natürlich kann er sein gesamtes Leben damit verbracht haben, das zu lernen – dasselbe Leben, dass der Mönch mit der Liebe verbracht hat. Aber im Allgemeinen geht es schneller, weil der Yogi seinen Weg mir einem Lehrer beginnt, der bereits eine gewisse Stufe und einiges des Wissens erlangt hat, dass auch praktisch angewendet werden kann, um Zeit zu sparen.

Deshalb zeigt das Ergebnis dieser relativen Beziehungen, dass der Yogi in einem Tag produzieren kann, wofür der Mönch eine Woche und der Fakir einen Monat benötigt.

Aber das nimmt alle Dinge als gleich. Wir können jedoch nicht aus dem Vergleich ausnehmen, dass ein Mensch „die Arbeit“ bereits auf dem einen Weg in einem „früheren Leben“ getan hat, und in diesem Leben die Arbeit auf einem anderen Weg fortführt. Für Carla ist der Weg des Herzens der „schnelle Weg“. Für andere kann das auch der schnellere Weg sein. Wir können spekulieren, dass solche Menschen, die finden, dass sich dieser Weg „gut anfühlt“ und sie schneller vorwärts bewegt, wahrscheinlich bereits den Weg des Yogis und den Weg des Fakirs in einem früheren/gleichzeitigen Leben bereits beschritten haben. Für manche ist der Weg des Herzens das letzte Stück im Puzzle der Selbst – Vervollständigung. Und für diese Menschen ist das genau richtig.

Andere haben den Weg des Herzens bereits erledigt, und sie fokussieren sich auf den Weg des Fakirs oder des Yogis. Und wieder andere haben bereits alle drei Wege abgeschlossen, und sie kreisen sehr schnell durch die verschiedenen Wege in einem einzigen Leben, und sie konsolidieren ihre verschiedenen „Kristallisationen“. Es ist wirklich unmöglich für irgendwen darüber zu urteilen, ob der eine Weg „richtig“ und der andere „falsch“ ist. Jedes Individuum und jede Situation ist unterschiedlich.

Wenn du das Material auf dieser Webseite „stimmig“ oder „synchron“ mit dem, was du fühlst und/oder tief in dir weißt, findest, hast du wahrscheinlich bereits das meiste der Arbeit auf den Wegen des Fakirs, Mönchs oder Yogis getan, und suchst nun eine Synthese und eine praktische Anwendung um dieses Bewusstsein miteinander zu verschmelzen.

Auf dem Vierten Weg, nach Gurdjieff und von verwandten Sufi – Texten unterstützt (obwohl sie absichtlich „obskur“ sind), weiß der Suchende über die anderen Wege bescheid, weiß, dass gewisse Substanzen im Körper produziert werden müssen – weiß, dass sie in einem Monat der Qual, einer Woche des Gebets und des Fasten oder in einem Tag mit geistigen Übungen hergestellt werden können. Er weiß auch, dass diese Substanzen auf andere Art auf dem Vierten Weg produziert werden können, obwohl ich damit nicht notwendigerweise den vierten Weg, wie er von Gurdjieff und Ouspensky erklärt wurde, meine.

Was meine ich dann?

Im Studium der Literatur der Religionen, sowie paranormaler und Psi – Phänomene, beginnt man einige merkwürdige Verbindungen zu bemerken. Es gibt Fakire und Yogis, die ihre körperlichen Funktionen derartig kontrollieren können, dass es das normale Verständnis übersteigt. Sie können ihren Stoffwechsel verlangsamen, ihren Herzschlag kontrollieren, extreme Hitze oder Kälte produzieren, schweben, über Tage ohne stehen zubleiben laufen, doppelt erscheinen und offenbar materielle Objekte mit ihrem Geist manifestieren. Ich hörte sogar, dass es welche gegeben hat, die sich in Meditation versenkt haben und dann, vor den Augen ihrer Studenten oder Brüder, einfach PUFF – plötzlich verschwunden sind, in einem blendenden Blitz, und nie wieder gesehen worden sind! Offensichtlich haben sie sich von einigen „Gesetzen“ der 3. Dichte befreit, in größerem oder kleinerem Ausmaß. Genauso kann man über christliche Heilige lesen, die dasselbe getan haben. Es gibt Schamanen, die dieselben Fähigkeiten belegen, genauso wie es „Zauberer“ oder „Rituale“ auf verschiedenen Pfaden zeigen. Also können wir durch diese „Zeichen“ sehen, dass es einen gewissen Zusammenhang GIBT, wie er von Gurdjieff beschrieben wird.

Dann gibt es „ungewöhnliche Wunder“, die spontan aufzutreten scheinen. In solchen Fällen scheint sich ein bestimmter Hinweis immer wieder zu wiederholen, der Hinweis auf Psi und die genetische DNS. Immer wieder wird von Personen, die „seltsame Kräfte“ besitzen, gesagt: Oh, das habe ich von meiner Tante geerbt, oder von meiner Mutter, Großmutter, meinem Onkel oder sonst wem. Und das ist nicht immer der „Durchblick“. Es gibt viele Kräfte, die sich hinter einer solchen Stellungnahme manifestieren.

Es gibt auch die eigenartige Verbindung des endokrinen Systems mit Psi – Phänomenen. Viele ernsthaft Studien über das „Poltergeist“ – Phänomen bemerken, dass das Phänomen meistens, wenn nicht immer, in der Gegenwart entweder eines pubertierenden Kindes oder einer sexuell „wechselnden“ Frau auftritt, inklusive derer, die auf der einen oder anderen Stufe ihrer Wechseljahre stehen. Hormone, die vom endokrinen System produziert werden, spielen im An- und Ausschalten der DNS eine Rolle.

Eines ist mir nach all den Jahren des Studiums klar: Psi – Phänomene, ob sie nun Heilung, Manifestation von Materie, zweifaches Erscheinen oder was auch immer sind, haben nahezu KEINEN Zusammenhang mit dem spirituellen Entwicklungsgrad der Betroffenen. Bei meiner Arbeit begegnete ich einer Familienlinie, die „das Fließen des Blutes stoppen“ konnte, nur durch die Berührung mit der Hand, und doch war fast jedes Familienmitglied ein Alkoholiker, war promiskuitiv, missbrauchte Partner und Kinder und war das, was man allgemein als ethnisch unzureichend bezeichnen könnte. Und doch hatten gewisse Mitglieder dieser Linie diese interessante „Kraft“ und sie wurden oft von Nachbarn und Freunden geholt, um Leben zu retten – sogar, wenn man sie aus einer Bar holen musste und sie stockbesoffen waren.

Eine weitere interessante Sache sind die vielen Aufzeichnungen von Psi – Phänomenen, die nach einem ernsthaften Schädeltrauma, oder einem starken Stromschlag einsetzen. Elektrischer Strom kann die DNS verändern, indem er die Durchlässigkeit der neuronalen Membranen beeinflusst, oder das Gleichgewicht bzw. die Anordnung der Neurotransmitter verändert, und so die DNS an- oder abschaltet. (Ich werde später die technischen Details erklären, damit die Leser dies wirklich in ihrem Leben in individuellen Situationen anwenden können.)....
Quelle:
Die Welle - Teil 14

Geändert von Dalija (29.03.2008 um 00:28 Uhr)
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