Hallo du,
ich kenne dein Problem.
Ich habe vor zwei Monaten meinen Kirchenaustritt bekannt gegeben, meine Mutter hatte nichts dagegen, jedoch der Rest meiner Family und auch mein Beruf hat sich da ein wenig dagegen ausgesprochen.
Die Kirche macht mir nun Probleme wegen meiner Patenschaft und will mir diese aberkennen. Ok, gut. Wenn sie meint.Für die Kleine bin ich weiterhin da, denn ich bin und bleibe ihre Tante und übernehme im Notfall die Verantwortung für sie.
Ansonsten muss ich sagen, auch wenn ich nun das Gespött in der Arbeit bin, ich habe meine Überzeugung den "alten" Weg gehen zu wollen und stehe hinter meiner Entscheidung und meiner Überzeugung.
Außerdem geht es mir seit dem sehr gut und mache immer einen großen Bogen um jegliche Kirchen etc.
Du musst für DICH entscheiden was du willst. Der Kirchenaustritt an sich ist keine große Prozedur. Du kommst aus Bayern, ich aus Tirol, also im Grunde kommen wir aus dem gleichen Freistaat (



).... ich bin zur Bezirkshauptmannschaft, hab meine Nummer und meinen Pass mitgenommen, vorgezeigt, unterschrieben und die Sache hatte sich.
Für mich war das Ganze ein großer Schritt, denn somit hab ich auch gegenüber den Staat meinen Glauben abgesagt(von dem abgesagt das ich nie wirklich Christ war) und bin nun bereit die Lehren des
Asatru in mich aufzunehmen, zu studieren und mich dem "alten" Weg zu widmen.
Ob es für dich so ähnlich ist... das weißt nur du...
ein havideri aus Tirol