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In Dänemark wurde Asatru ja auch als Kirche anerkannt. Damit hat sich so einiges geändert. Auch die Dänen stöhnen unter dem was bereits angeführt wurde: Alles muß vereinheitlicht werden, vor allem muß ein einheiliches Konzept geschaffen werden. Das ist nicht so recht im Sinne des heutigen Asatru.
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Also ich habe von
Asatru nicht so wirklich Ahnung, aber die Argumentation ist mir schon häufiger bei Heiden untergekommen, und sie irritiert mich immer wieder.
Das herumhacken auf etablierten Religionen ist ja in selbigen Kreisen auch ziemlich beliebt, und ich heba an dieser Stelle immer den Eindruck, dass man sich ja auch gar nicht erst in dieselbe Arena begeben möchte.
Eine Organisation ihre Fehler vorzuwerfen ist relativ simpel, und eine eingetragene Kirche/Sekte ist immer eine Organisation, die sich auf ein theologisches Fundament stützt.
Aber braucht es eigentlich nicht ein solches Fundament, um eine Religion zu sein? Natürlich, da kann sich jeder seine eigene Basteln, das bedeutet dann aber auch, es gibt kein
Asatru (hier nur stellvertretend benutzt), sondern es gibt das
Asatru vom Herrn Müller und das von der Frau Meier. Dann mag das dem persönlichen Glauben so entsprechen, aber man scheut sich eben auch genauso festzulegen, was denn nun das ganze eigentlich ist.
In der Beliebigkeit des Einzelnen, wo spiegelt sich denn dann die Religion mit anderen? Oder anders gesagt, wenn es solch Probleme bereitet, Gemeinsamkeiten des Glaubens verbindlich festzulegen, um eben den Glauben zu definieren, warum dann dem ganzen einen gemeinsamen Namen verpassen?
Gruß, Theoderich
Edit: Oder noch polemischer gefragt, wirft man da anderen nicht etwas als Makel vor, zu dem man selbst nicht in der Lage ist?