dieses schlagartige „erwachen werden“ aus der „zwischentraumbereich“ kenne ich auch. bei mir hing es auch ausnahmslos mit zu viel nicht verarbeiteten eindrücken und/oder situationen zusammen. also mit etwas was ich als stress bezeichne, obwohl ich nicht nur den negativen stress damit meine. in diesen zeit konnte ich mich auch nicht an meine nachtträume erinnern und hatte das gefühl nachts wie meine leselampe einfach „ausgeknipst“ zu sein. wenn ich dann abstand bekam (z.b. urlaub) hat es mindestens 1 ½ wochen gedauert bis sich da langsam etwas eingependelt hat.
langfristig hilft da meiner erkenntnis nach nur, wie ja schon andere hier geschrieben haben, wieder in einen eigenen rhythmus zu finden und sich nicht mehr stress auszusetzten als man verarbeiten kann.
kurzfristig habe ich gegen das „erwacht werden“ -nicht aber gegen das „traumlose“ schlafen ein mittelchen zur „linderung“ gefunden. irgendwann mittags in einer recht unbequemen stellung ein paar minuten eindösen, -aber achtung, bloß nicht einschlafen!!! oft hat es mich/sich dann da „entladen“ und mich zurückgerissen. die chance war dann recht groß, dass es mir abends dann nicht noch mal passiert. allerdings kann ich das logischerweise nicht als ansatz für eine dauerhafte lösung empfehlen.
manchmal bleiben zwischen den panikfetzen kleine hinweise was da gerade in einem tobt. sofort aufschreiben, sonst zerfallen diese kraftraubenden, vampierartigen ansatzpunkte im sonnenlicht zu asche.